17. November 2022 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Kaltes Oberhausen

0:1 Auswärtsniederlage

Spielbericht des SC Wiedenbrücks: 

Wen immer das Glück derzeit auch verfolgen mag: Der SC Wiedenbrück ist es jedenfalls nicht. Das ersatzgeschwächte Team von Daniel Brinkmann steckte die zweite unglückliche Niederlage in Folge ein und musste bereits vor Anpfiff eine extrem bittere Nachricht hinnehmen. Denn zusätzlich zu dem Ausfall von Manfredas Ruzgis (drei Spiele Sperre nach der roten Karte aus dem Spiel gegen Kaan - Marienborn) ist das Fußballjahr für Stanislav Fehler bereits beendet. Der 19jährige zog sich unter der Woche eine komplexe Bänderverletzung im Sprunggelenk zu und wird damit bis auf weiteres ausfallen.
 
Im Stadion Niederrhein ersetzte unser Trainerteam die beiden Akteure durch Benedikt Zahn (Sturmspitze) und Phillip Aboagye, der nach seiner abgebrummten Gelbsperre wieder auf dem rechten Flügel auflief. Zudem rückte Hendrik Lohmar neben Jan Lucas Liehr auf die zweite Sechserposition, Oliver Zech übernahm für Martin Amedick in der Innenverteidigung.
 
Vor über 2.000 Zuschauern und bei allerschönstem Fußballwetter war dann allerdings bei beiden Teams verhältnismäßig lange Zeit Vorsicht die Mutter der Taktik-Porzellankiste.
 
Denn während die Gastgeber penibel darauf bedacht waren Wiedenbrücker Umschaltaktionen komplett zu vermeiden und nie wirklich ins Risiko gingen, agierte unsere Mannschaft speziell in der Defensive hochgradig konzentriert und generierte in der eigenen Hälfte durch cleveres Verschieben und extrem viel Laufarbeit viel dunkle Materie, die dem Oberhausener Spiel jegliche Dynamik raubte.
 
Torraumszenen spielten sich folglich hauptsächlich im Oberhausener Strafraum ab, als Daniel Davari zunächst eine eingeölte Flanke von Fabian Brosowski durch die Handschuhe flutschen und beinahe ins eigene Tor gleiten ließ (12.).
 
Die beste Torchance im ersten Durchgang besaß allerdings Phillip Aboagye, der nach einem 62 – Meter Sprint einen scheinbar ins Toraus rollenden Ball noch im Spiel hielt und mit seinem anschließenden Schuss an Daniel Davari scheiterte (25.).
 
Die Gastgeber hingegen waren lediglich bei einem Kopfball und einem Schuss von Christian März gefährlich, dessen Schuss allerdings weit neben das Tor flog (30.).
 
Es dauerte dann so ziemlich genau bis zur 58. Minute bis die Vitalwerte des Spiels den Status „defensiver Ruhepuls“ verließen. Denn da behinderte Fabian Holthaus nach einer Ecke Marcel Hölscher im Fünfmeterraum, der Ball prallte zurück in den Sechzehner, wo dann Michael Wentzel die Kugel im dritten Nachsetzten mit Wucht ins Wiedenbrücker Tor drosch und die Gastgeber damit ebenso überraschend wie glücklich in Führung brachte.
 
RWO stellte nun so ziemlich alle Bemühungen in der Offensive ein.  Unsere Mannschaft benötigte bis in die Schlussphase, um sich ihrerseits Chancen auf den Ausgleich zu erspielen. Neben einem abgefälschten Freistoß von Oliver Zech, der nur haarscharf am kurzen Pfosten vorbei ins Aus trudelte (82.), hatte Niklas Szeleschus mit einem Kopfball in der 84. Pech, als auch er knapp vorbei zielte.
 
„Wir waren fußballerisch bestimmt nicht schlechtere Mannschaft, haben aus unseren Möglichkeiten letztlich aber zu wenig gemacht“, haderte Daniel Brinkmann nach Spielschluss mit der momentanen Effizienz seiner Kicker.
 
Die nächste Chance auf eine Optimierung dieser Kennzahl hat der SC Wiedenbrück jetzt wieder am kommenden Samstag, wenn der 1. FC Düren im Jahnstadion vorbeischaut. Anstoß ist um 14 Uhr.

Quelle: SC Wiedenbrück
Bild: Marina Brüning

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