Langenberger Blaskapelle

Langenberger Blaskapelle

Wir sind ein etablierter Musikverein mit über 40 Mitgliedern

Über Langenberger Blaskapelle:

Blaskapelle mit langem Atem
Langenberg(ew). Die Langenberger Blaskapelle feiert am Samstag, 12. November 2005, mit einem Konzert und einem anschließenden öffentlichen Festabend in der Langenberger Mehrzweckhalle ihr 25-jähriges Bestehen. Doch die Wurzeln der leistungsstarken Musikeinheit unter der Stabführung von Ute Großekathöfer und dem Vorsitzenden Frank Moerchel reichen bis in das Jahr 1949 zurück. Die wechselvolle Geschichte der Langenberger Blaskapelle mit ihren tragenden Säulen in der Bürgerschaft soll in ihren wichtigen Abschnitten in unregelmäßiger Folge dargestellt werden:

In den Wintermonaten 1949 fand sich eine kleine Gruppe begeisterter Langenberger Musiker zusammen. Die Männer hatten in der Nachkriegszeit mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, es fehlten etwa Noten und Instrumente. Doch sie waren Meister der Improvisation und fanden Rat. So gab es bereits zum Osterfest 1950 den ersten öffentlichen musikalischen Auftritt beim Langenberger Osterfeuer. Zudem wurden Choräle für die Fronleichnams-Prozession sowie die Wallfahrten nach Stromberg und Wiedenbrück der katholischen Pfarrgemeinde St. Lambertus Langenberg eingeübt.

Die erste Investition war aus persönlichen Mitteln eine einheitliche Kopfbedeckung für die Musiker. Am 13. August 1950 fand im Gasthof von Heinz Brill die Gründungsversammlung der "Musikkapelle Langenberg" statt. Dazu hatten sich unter Vorsitz von Albert Großebrummel und Aloys Thumann als Schriftführer elf Musiker eingefunden. Die offiziellen Ämter bekleideten nach den Vorstandswahlen Josef Wecker (Leitung), Aloys Thumann (Schriftführer und Kasse), Ewald Bücker (Notenwart) und Leo Woste (stellvertretender Notenwart). Da sich die Freiwillige Feuerwehr Langenberg für den neuen Musikzug interessiert hatte, beschloss man, dem Löschzug als "Musikkorps" beizutreten. Unter dem Punkt "Verschiedenes" wurde laut Original-Protokoll festgelegt, "für die Mitglieder zur Hochzeit, Silberhochzeit und Goldhochzeit ein Ständchen zu bringen". Auch zur Beerdigung sollte den Mitgliedern "in einem musikalischen Abschiedsgruß die letzte Ehre erwiesen werden".

Im Abschlusswort bat Vorsitzender Wecker darum, sich rege an den Übungsabenden zu beteiligen. Anschließend wurde der junge Verein "mit einem Glase Biere aus der Taufe gehoben". Das waren laut Unterschrift von Kellner Alex Strugholtz 56 Bier zu 35 Pfennig plus zehn Prozent Bedienung - also 21,60 DM. Als Übungsraum wurde zunächst eine Baracke auf dem Hof der Dorfschule genutzt. Später konnte die Feuerwehrkapelle Langenberg den Vorraum der Schlütermannschen Kegelbahn nutzen. "Ideal in der Lage und auch in der Größe", heißt es in den Unterlagen des Schriftführers. Nach eifrigen Proben gab es schnell Auftritte bei größeren Veranstaltungen. So beim Reit- und Fahrturnier in Langenberg und beim Feuerwehrfest in Lintel. Am 1. Mai gab die Kapelle ein Konzert in Wiedenbrück und spielte zum Tanz in der Wirtschaft Klein auf. Beim Langenberger Feuerwehrfest wurden Konzert und Tanzmusik bestritten, und musiziert wurde zu Beerdigungen von Mitgliedern der Lambertus-Schützen und Langenberger Feuerwehr.

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Langenberger Blaskapelle
Hellweg 90
33378 Rheda-Wiedenbrück

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