10. Dezember 2023 / Adventskalender

Ein Weihnachtsfest, das alle Herzen einer Gemeinschaft berührte!

Eine Geschichte zum 2. Advent

von LQ

Weihnachten das Fest der Liebe und Geborgenheit.

Es war einmal in einem verschneiten Dorf, tief eingehüllt in eine weiße Winterlandschaft. Die Straßen waren mit festlichen Lichtern geschmückt, während in den Häusern der Duft von Plätzchen und Tannenbaum lag. Die Vorweihnachtszeit hatte begonnen und die Menschen waren voller Vorfreude auf das große Fest. Inmitten dieses idyllischen Dorfes lebte Emma, eine junge Frau, die das ganze Jahr über hart gearbeitet hatte. Sie hatte jedoch eine große Schwäche: Einsamkeit. Obwohl Emma von liebevollen Nachbarn und Freunden umgeben war, sehnte sie sich nach einem warmen Zuhause, das sie mit ihren eigenen Kindern und einem liebenden Partner teilen konnte.

Als der Heiligabend näher rückte, beschloss Emma, eine besondere Weihnachtsfeier für alle einsamen Menschen des Dorfes zu organisieren. Sie bat ihre Freunde und Nachbarn um Mithilfe und bald darauf war die Dorfhalle wunderschön geschmückt und festlich beleuchtet. Die Nachricht über die Weihnachtsfeier verbreitete sich schnell im Dorf und an Heiligabend strömten die Menschen herbei. Es waren nicht nur ältere Leute, die oft alleine waren, sondern auch Familien, die der Enge der eigenen vier Wände entfliehen wollten. Emma begrüßte jeden einzelnen Gast mit einem warmen Lächeln und einem weihnachtlichen Gedicht.

Es wurde gelacht und gesungen, während sich die Menschen an den festlich gedeckten Tischen versammelten. Es gab reichlich Essen und Trinken, sowie Geschenke für Groß und Klein. Doch das Besondere an dieser Feier war die Atmosphäre der Gemeinschaft und des Zusammenhalts, die spürbar in der Luft lag.

Als es schließlich Zeit für die Bescherung war, trat ein Mann mit einem strahlenden Lächeln nach vorne. Er stellte sich als Jonathan vor und erklärte, dass er seit vielen Jahren Weihnachten alleine verbracht hatte. Emma war gerührt von seiner Geschichte und beschloss in diesem Moment, ihm ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen. Sie lud Jonathan ein, bei ihr zuhause das restliche Weihnachtsfest zu verbringen. Und so ging Emma mit dem Mann, den sie gerade erst kennengelernt hatte, Hand in Hand durch den funkelnden Schnee zu ihrer kleinen Hütte am Rande des Dorfes.

Als die beiden die Tür öffneten, umarmte sie eine behagliche Wärme. Der Tannenbaum war liebevoll geschmückt, der Kamin knisterte und der Duft von frisch gebackenen Plätzchen stieg ihnen in die Nase. In dieser Nacht erzählten sie sich Geschichten und lachten gemeinsam. Sie fühlten sich an diesem besonderen Ort wie in einer liebevollen Familie. Emma hatte sich ihren Weihnachtswunsch erfüllt – sie hatte nicht nur Jonathan Glück geschenkt, sondern auch sich selbst.

Einige Zeit später heirateten Emma und Jonathan. Ihr Haus wurde mit Kinderlachen erfüllt und in der Weihnachtszeit luden sie jedes Jahr einsame Menschen aus dem Dorf ein, um gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern.

Und so erinnerte sich das Dorf noch lange an diese besondere Weihnachtsfeier, die in der Gemeinschaft und der Freude am Teilen begründet war – ein wahrer Zauber, der die Herzen in der Weihnachtszeit vereint.

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