2. November 2022 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Ein Punkt vom Punkt

1:1 auf Schalke

Spielbericht des SC Wiedenbrück: 

Daniel Brinkmann vertraute bei frühsommerlichen Temperaturen der gleichen Startelf wie im Spiel gegen den SV Rödinghausen und formierte seine Mannschaft erneut in der zuletzt erfolgreichen 4:2:3:1 Grundordnung.
 
Als pünktlich zum Anpfiff neben Schalkes neuem Coach der Profimannschaft Thomas Reis auch Sportvorstand Peter Knäbel am Spielfeld erschienen, wirkte es so als wollten die jungen Schalker Kicker direkt von Beginn diverse Empfehlungsschreiben für Einsätze in der Profimannschaft einreichen.
 
Und tatsächlich dürfte Thomas Reis gedanklich das ein oder mal die für morgen geplante Aufstellung zerknüllt und in Betracht gezogen zu haben, die U23 in Gänze gegen den SC Freiburg auflaufen zu lassen.
 
Denn von der ersten Aktion an pressten die Gastgeber im höchstem Tempo, ließen denn Ball beeindruckend zirkulieren und suchten dann schmerzhaft gradlinig den Weg in Richtung Wiedenbrücker Tor: „Wir haben in der ersten halben Stunde bestimmt nicht gut gespielt, aber das was Schalke in der Anfangsphase an Passtempo und Geschwindigkeit auf den Platz gebracht hat, habe ich in dieser Liga noch nicht so oft gegen uns gesehen“, zeigte sich auch Daniel Brinkmann beeindruckt.
 
Das Resultat nach 360 Sekunden war ein Pfostenschuss von Daniel Kyerewaa und das Tor zum 1:0 durch Andreas Ivan, der mit einem trockenen Flachschuss Marcel Hölscher keine Chance ließ. Nur kurz danach knallte erneut Kyerewaa die Kugel volley an die Latte und Soichiro Kozuki scheiterte im 1:1 gegen „Hölle“ ebenfalls am vertikalen Aluminium.
 
Als Marcel Hölscher dann nach einer halben Stunde nochmal spektakulär halten musste, erschien als einzige Lösung weitere Gegentore zu vermeiden, den direkt am Spielfeld geparkten Mannschaftsbus vor das Tor zu fahren.
 
Zum Glück hatte unser Coach eine bessere Idee. Mit der Hereinnahme von Benedikt Zahn stellte er auf ein System mit drei Stürmern um und so gelang es nach und nach dem Schalker Baby – Kreisel das Tempo zu nehmen.
 
Das Positivste am ersten Durchgang war somit, dass der Rückstand mit nur einem Tor noch überschaubar war und die Partie für den SCW damit noch atmete.
 
Im zweiten Durchgang bekamen unsere Jungs das Spielgeschehen dann umgehend deutlich besser in den Griff und ließen nun so gut wie kein Schalker Chancen mehr zu. Auf der Gegenseite dauerte es dann bis zur 70. Minute ehe das Tor von Justin Heekeren erstmals in Gefahr geriet. Aber dann hatten Philipp Aboagye (Sein Schuss wird geblockt), Stanislav Fehler (knapp vorbei), Niklas Sezeleschus (scheiterte im 1:1 an Heekeren) und Benedikt Zahn (Heekeren hält sensationell im kurzen Eck) gleich mal dickste Möglichkeiten auf den Ausgleich.
 
Es dauerte allerdings bis in die Schlussminute, ehe der Ex-Schalker Stanislav Fehler während eines Tempodribblings im Schalker Strafraum regelwidrig zu Boden gebracht wurde und Schiedsrichter Jan-Philipp Schöneseiffen auf den Kreidepunkt zeigte.
 
Hendrik Lohmar verwandelte eiskalt in den Knick und sicherte seiner Elf damit einen wichtigen Zähler, der zu diesem Zeitpunkt auch schon hochverdient war und aus dem mit etwas mehr Glück im Abschluss sogar noch ein Sieg hätte werden können.
 
Als Tabellendreizehnter empfängt der SC Wiedenbrück am kommenden Samstag den 1. FC Kaan – Marienborn. Anstoß ist um 14 Uhr im Jahnstadion.

Quelle: SC Wiedenbrück
Bild: Marina Brüning

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