In Litauen erwartet die Passagiere und Besucher am Flughafen Vilnius ein ganz besonders Osterei. In der Abflughalle wurde ein großes Ei aus verbotenen Gegenständen aufgestellt, die nicht mit ins Flugzeug genommen werden dürfen und bei der Sicherheitskontrolle des Handgepäcks beschlagnahmt wurden. Die etwa 1,50 Meter hohe Installation besteht nach Angaben des Flughafens aus mehr als 1000 Messern, Scheren, Feuerzeugen, Rasierern und anderen gefährlichen Gegenständen. Damit sollen Fluggäste zu Ostern und zum Beginn des Sommerflugplans an die geltenden Sicherheitsvorschriften an Bord erinnert werden. Entstanden sei die Idee angesichts der ständig wachsenden Zahl von Gegenständen, die von Passagieren bei der Sicherheitskontrolle zurückgelassen werden müssen. «Eines Tages kam mir der Gedanke, dass es möglich sein könnte, sie auf praktische und sinnvolle Weise wiederzuverwenden. Da diese Gegenstände mehrfarbig sind, eigneten sie sich perfekt für die Herstellung eines Ostereis, das die Aufmerksamkeit der Passagiere auf sich zieht», sagte Algirdas Venzlauskas vom Sicherheitsdienst des Flughafens. Mehrere Monate lang habe er den Rahmen konstruiert und verschiedene Objekte angeklebt, damit das Osterei pünktlich zu Ostern aufgestellt werden konnte. «Wir möchten die Passagiere darauf hinweisen, dass es sich um übliche Haushaltsgegenstände handelt, die jedoch auf Flughäfen oder an Bord nicht erlaubt sind», sagte der Sicherheitschef der litauischen Flughäfen, Vidas Ksanas. Nach seinen Angaben werden in Vilnius jeden Tag durchschnittlich etwa zehn Scheren und acht Messer im Handgepäck der Passagiere gefunden.
Bildnachweis: © -/Flughafen Vilnius/dpa
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Ein großes Osterei aus verbotenen Gegenständen
Messer, Scheren, Feuerzeuge im Handgepäck - all das darf nicht mit ins Flugzeug. Am Flughafen Vilnius hat man für die verbotenen Gegenstände eine ganz besondere Verwendung gefunden.
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