28. Januar 2021 / Beratung und Hilfe

Flyer: "Stalking – Schluss mit dem Psychoterror"

Wichtige Verhaltenstipps und Beratungsangebote

Veröffentlicht am 28. Januar 2021 um 07:45 Uhr

Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit, ungebetene Geschenke vor der Haustür, Drohungen, der oder die Ex schleicht um’s Haus – immer wieder werden Menschen Opfer von Stalking. Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt im Kreis Gütersloh (Initiative ‚GewaltHalt – Stoppt Gewalt gegen Frauen‘) hat eine neue Auflage des Flyers ‚Stalking – Schluss mit dem Psychoterror‘ veröffentlicht. Darin erhalten Betroffene wichtige Verhaltenstipps und Hinweise zu rechtlichen Hilfen bei Belästigung, Verfolgung und Nachstellung sowie Informationen rund um die Beratungsangebote im Kreis Gütersloh.

Beim Stalking geht es nicht um Liebe, sondern um Macht und Kontrolle. Besonders wenn diese Art von Belästigung zum Dauerzustand wird, leiden die Opfer unter Angstzuständen, Unsicherheit und nicht selten kommt es zu erheblichen Gesundheitsstörungen. Leider hört der Täter selten von selbst auf. Diese sogenannte Nachstellung ist ein eigener Straftatbestand (§ 238 Strafgesetzbuch). Laut polizeilicher Kriminalstatistik hat die Polizei im Kreis Gütersloh in 2019 insgesamt 74 Fälle von Stalking registriert. Die meisten Opfer sind Frauen. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. 

Mit dem Flyer möchte die Arbeitsgruppe des Runden Tisches Betroffene über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären und Stalking-Opfer motivieren, sich Hilfe zu holen. Neben der Erstattung einer Strafanzeige können sie beispielsweise eine richterliche Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz erwirken, die dem Stalker jegliche Kontaktaufnahme verbietet. 

Der Flyer ist online unter www.pia-online.eu zu finden. Auch bei den Gleichstellungsbeauftragten in den Städten und Gemeinden des Kreises Gütersloh, in der Frauenberatungsstelle, in den Kreishäusern und der Polizei ist er kostenlos erhältlich. 

BU: Ursula Rutschkowski (Polizei Gütersloh), Karen Neumeyer (Frauenberatungsstelle Gütersloh), Angela Wüllner (Kreis Gütersloh) und Beate Becker (Stadt Rheda-Wiedenbrück) vom Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt im Kreis Gütersloh präsentieren den Flyer. Foto: Kreis Gütersloh

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