7. Oktober 2020 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

SC Wiedenbrück: Erneut keine Tore

0:0 gegen FC Wegberg-Beek

SC Wiedenbrück
von TW

Der SC Wiedenbrück hatte gestern Abend im Jahnstadion den Tabellenletzten FC Wegberg-Beek zu Gast. Knapp 300 Zuschauer 
hofften nach dem Unentschieden im letzten Heimspiel auf drei Punkte. Dementsprechend wurde die Mannschaft lautstark unterstützt.

Spielbericht SC Wiedenbrück:

Am Abend trennen sich der SC Wiedenbrück und der FC Wegberg – Beeck mit 0:0. Kurios: Der Spielverlauf glich in weiten Teilen der Partie gegen den SV Lippstadt, denn trotz einer 57minütigen Überzahlsituation gelang unserer Mannschaft trotz aller Bemühungen nicht der ersehnte Siegtreffer.

Dabei startete unsere Elf bärenstark in den leicht verregneten Oktoberabend. Aus einer kompakten Grundordnung schnellten unsere Jungs wieder immer wieder mit hohem Tempo in den Wegberger Spielaufbau und gestatteten den Gästen so maximale Ballbesitzzeiten zwischen 3,2 und 4,8 Sekunden.

Daraus generierten sich Zahlreiche Ecken und Standardsituationen, die aber zumeist eine sichere Beute der baumlangen Wegberger Hintermannschaft wurde.

Gefährlich wurde es immer dann, wenn es unserer Mannschaft gelang mit Tempo auf die Kette zuzuspielen und die Innenverteidiger in 1:1 Situationen zu zwingen. In der besten Situation rauschte da Viktor Maier an gleich zwei Wegberger vorbei, stürmte in Richtung Tor und wurde dann von Nils Hühne eine Handbreit vor der Strafraumgrenze von Nils Hühne per Notbremse zu Fall gebracht. Der gute Schiedsrichter Fasihullah Habibi zog zackig die rote Karte und verhängte einen Freistoß aus 16 Meter Entfernung, den Oliver Zech auf die Fäuste von Stefan Zabel jagte.

Rund um die Halbzeitpause sorgten die Gäste dann für gleich zwei Schrecksekunden unter den 280 Zuschauern im Jahnstadion.

Mit dem Halbzeitpfiff jagte zunächst der Ex-Wiedenbrücker André Mandt einen Freistoß an den Pfosten, ehe Marcel Hölscher nur wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel einen Fernschuss aus dem Winkel kratzte.

In der Folge standen die Gäste tief und verbarrikadierten mit neun Feldspielern und einem Torwart den eigenen Sechzehner. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel für unsere Mannschaft, in der es darum ging die weiche Stelle im Wegberger Abwehrgeflecht zu finden.

Als Daniel Brinkmann zunächst mit Neuzugang Fabian Brosowski und dann mit Lucas Klantzos frische Kräfte für die Offensive Nachschob, erhielten die Wiedenbrücker Angriffe deutlich mehr Nachdruck.

So fischte Stefan Zabel einen Schuss von Phil Beckhoff sensationell aus dem Eck und nur kurze Zeit später, klärten die Gäste eine Volleyabnahme von Oliver Zech auf der Line.

Für den Siegtreffer reichte es indes nicht, Trainer Daniel Brinkmann strich nach Spielende dennoch das Positive heraus: „Ich denke, dass wir über 90 Minuten die bessere Fußballmannschaft waren und uns eigentlich auch genügend Chancen erspielt haben. Wir haben nachher mit zwei Linksfüßen und zwei Stürmern nochmal alles probiert, es sollte heute aber nicht sein“.

Freuen darf sich der Trainer ab morgen aber zumindest über eine weitere Alternative für die Offensive. Am Nachmittag verpflichtete der SC Wiedenbrück mit Ufumwen Osawe einen offensiv flexibel einsetzbaren Kicker, der zuletzt in Luxemburg kickte und zuvor beim Wuppertaler SV und Bayer Leverkusen unter Vertrag stand.

Weiter geht’s für unsere Jungs am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf II, Anstoß im Paul – Janes – Stadion ist um 14 Uhr.

Foto: SC Wiedenbrück

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