3. Mai 2024 / News aus der Welt

Sternschnuppen am Maihimmel: Die Eta-Aquariiden kommen

Bruchstücke des Halleyschen Kometen sind in den kommenden Tagen zu beobachten - wenn das Wetter passt. Ihren Höhepunkt haben die Aquariiden in der Nacht auf den 6. Mai.

Anfang Mai kann man Sternschnuppen am Nachthimmel beobachten.
Veröffentlicht am 3. Mai 2024 um 12:23 Uhr von dpa

Die Chancen auf die Sichtung von Sternschnuppen stehen bei entsprechenden Wetterbedingungen Anfang Mai ganz gut. Denn dann erreichen die sogenannten Eta-Aquariiden, eine Häufung von Meteoren, ihren Höhepunkt.

Das Maximum wird in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai erwartet, wie der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim, Uwe Pilz, erklärt: «Man kann auch einige Tage vorher beobachten, aber nach diesem Datum fällt die Aktivität rasch ab.» Die darauffolgende oder übernächste Nacht seien noch geeignet, um nach Sternschnuppen Ausschau zu halten.

Die Eta-Aquariiden sind abgesplitterte Bruchstücke des Halleyschen Kometen. Es handelt sich um schnelle Meteore, die mit rund 65 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen. Die Aquariiden scheinen aus dem Sternbild Wassermann zu kommen, deshalb ihr Name. Da das Sternbild erst am Ende der Nacht am Südosthorizont erscheint, seien Beobachtungen auch dann erst sinnvoll, rät Pilz. 

Mondlicht stört jedenfalls dieses Jahr zum Höhepunkt nicht. Von Deutschland aus könnten von einem dunklen Standort aus 10 bis 15 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sein - die meisten laut Pilz allerdings nur schwach. 

In Teilen des Landes könnte das Wetter mitspielen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es im äußersten Südosten vom Berchtesgadener Land etwa bis Passau gute Chancen auf einen Blick in einen wolkenfreien Himmel. Auch vom Norden von Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen könne es Wolkenlücken geben. Im übrigen Süden dagegen seien die Chancen schlecht, sagte ein DWD-Sprecher. Und auch der Norden sei vermutlich raus. «Da zieht ein Tief drüber.»


Bildnachweis: © Matthias Balk/dpa
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