23. Mai 2023 / Kreis Gütersloh

Mediatheken, Schulungen, Technikverleih

Gütersloh. Versteckt in den weiten Welten der Online-Datenbanken oder in den Regalen im Kreishaus warten verschiedene...

Veröffentlicht am 23. Mai 2023 um 08:41 Uhr von Lena Baron

Gütersloh. Versteckt in den weiten Welten der Online-Datenbanken oder in den Regalen im Kreishaus warten verschiedene Angebote des Medienzentrums des Kreises Gütersloh auf ihre Nutzer. Schulen, Kindergärten, Vereine und weitere Bildungseinrichtungen können die Angebote kostenlos nutzen. Das sind beispielsweise Unterrichtsmaterialien und der Verleih von Robotertechnik zum Ausprobieren. Damit unterstützt das Team des Medienzentrums, das zur Abteilung Bildung gehört, den Einsatz von Medien im Unterricht.

Den Suchbegriff ‚Sonne‘ eingeben und mit einem Klick stehen 900 Unterrichts- und Lernmaterialien zum Download zur Verfügung. Das ist eine von vielen Möglichkeiten die Bildungsmediathek NRW zu nutzen. Für Lehrkräfte ist das Portal kostenlos. Bereitgestellt werden die Inhalte von der Medienberatung NRW sowie den jeweiligen Medienzentren der Kreise und kreisfreien Städte. Das Medienzentrum Gütersloh kauft regelmäßig zusätzliche Lizenzen von pädagogisch sinnvollen Unterrichtsmaterialien für die Lehreinnen und Lehrer im Kreis dazu, sodass die Angebote über die des Ministeriums hinausgehen. Die Themen sind ganz unterschiedlich wie zum Beispiel Politik, Wirtschaft, Naturwissenschaften oder Inklusion. Die Lehrkräfte können zwischen verschiedenen Medien wählen. Möglich sind zum Beispiel Audio- und Videodateien, interaktive Lerneinheiten, die online heruntergeladen werden können oder klassische DVDs zum Ausleihen. Auch Schülerinnen und Schüler können auf die Materialien der Bildungsmediathek zugreifen – beispielsweise über Lernmanagementsysteme oder individuelle Codes, die die Lehrkräfte generieren können. Das Medienzentrum unterstützt die Lehrkräfte auch bei der technischen Umsetzung oder vermittelt bei Bedarf den Kontakt zu den Medienberatern der Bezirksregierung Detmold. So muss keine Lehrkraft mit den Anforderungen dieser für die Unterrichtsentwicklung wichtigen Angeboten ohne Hilfe bleiben.

Ziel des Kreis-Medienzentrums ist es unter anderem, die Medienkompetenz zu fördern. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte können sich regelmäßig zu sogenannten Medienscouts ausbilden lassen. Dabei lernen sie im virtuellen Raum Verantwortung zu übernehmen und Gefahren im Internet schneller zu erkennen. Mögliche Themen sind dabei Cybermobbing, Datensicherheit oder eine falsche Identität eines angeblichen Freundes. Das Projekt Medienscout ist ein Angebot der Landesanstalt für Medien NRW und wird durch die Sparkassen im Kreis unterstützt. Ein weiteres Projekt, das das Medienzentrum umsetzt, sind die GT-Clips. Dabei drehen Kinder und Jugendlichen einen kurzen Film zu einem bestimmten Thema.

Der Katalog des Medienzentrums umfasst rund 100 Gerätetypen – von iPads über Leinwände und Scheinwerfern bis hin zu drahtlosen Mikrofonen – die ausgeliehen werden können. Darüber hinaus bietet das Medienzentrum verschiedene Optionen, um Kinder und Jugendliche an das Programmieren heranzuführen. Kleine, fahrbare Roboter können so programmiert werden, dass sie eine bestimmte Route abfahren. Mit Bausätzen lernen Kinder und Jugendliche den MINT-Bereich näher kennen und entwerfen Schritt für Schritt eigene Modelle. Jugendeinrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten, eingetragene Vereine sowie andere außerschulische Bildungs- und Sozialeinrichtungen können Geräte beim Medienzentrum ausleihen. Für Schulen und Kitas ist dies kostenfrei, alle anderen müssen eine kleine Gebühr zahlen. Ein Verleih an Privatpersonen ist nicht möglich.

Eine Übersicht über die Angebote des Medienzentrums des Kreises Gütersloh sowie die Ansprechpartner finden sich unter www.kreis-guetersloh.de/medienzentrum

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Beim Medienzentrum können kleine Roboter und Bausätze zum Program-mieren für Kinder und Jugendliche ausgeliehen werden: Petra Poggenklas (links) hält den kleinen fahrbaren Roboter ‚Dash‘ in den Händen, Sandra Jürgenhake einen Bausatz für einen Roboter inklusive programmierbaren Computer.

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