2. Mai 2018 / Allgemeines

E-Mobilität auf dem Vormarsch

Probefahrten für Gewerbetreibende bzw. freiberuflich Tätige

E-Mobilität auf dem Vormarsch

Foto: Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für Probefahrten mit dem Streetscooter der Deutschen Post im Stadtwerk-Kundenbüro anmelden

Elektromobilität nimmt Fahrt auf – darin waren sich alle Referenten und Teilnehmer der Frühjahrs-Business-Lounge im Hotel Sonne einig. Wirtschaftsförderin und Organisatorin Nikola Weber begrüßte rund 70 Interessierte, die sich dem Thema E-Mobilität widmeten. Das Highlight war der Streetscooter der Deutschen Post, der mit zwei Modellen über das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück ab Montag, 7. Mai, tageweise für Probefahrten gebucht werden kann.

Neben dem Streetscooter, der über Ford Lückenotto in Rheda-Wiedenbrück vertrieben wird,  stellten auch andere Anbieter, darunter Busche Automobile, VW Thiel und die electrify GmbH, unterschiedliche Modelle der jeweiligen Elektrofahrzeuge und Leasingprogramme vor und standen für Fragen rund um das Leistungsvermögen der Fahrzeuge zur Verfügung. Dabei wurde deutlich: E-Autos sind für lokal begrenzte Verkehre eine attraktive Ergänzung des Fuhrparks.

Dr. Matthias Dürr, Leiter des Kompetenzzentrums ElektroMobilität NRW, führte zum Stand und zur Zukunft der E-Mobilität in NRW und in Deutschland aus. Er betonte, dass die Zahlen der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge monatlich steigen. Jedoch seien von den 45 Millionen Fahrzeugen, die in Deutschland gemeldet sind, gerade einmal 120.000 E-Mobile oder Hybrid-Fahrzeuge. »Da gibt es noch viel zu tun«, betonte der Referent. Er hält es für wichtig, dass die Bedingungen für ein ausgewogenes E-Mobilitätsnetz geschaffen werden. Dazu gibt es viele Förderprogramme, insbesondere auch für Unternehmen. Wenn die Steigerungsrate von derzeit zwischen 50 und 80 Prozent anhält, werden im Jahr 2023 eine Millionen E-Autos auf Deutschland Straßen fahren. Dr. Dürr hat darauf hingewiesen, dass derzeit auch private Nutzer von Förderprogrammen profitieren können, beispielsweise bei der Anschaffung einer Wall-Box daheim.

Neben der Förderung erhoffen sich die Protagonisten der E-Mobilität jedoch vor allem durch die CO²-Einsparung in Verbindung mit erneuerbaren Energien weitere Nachfrage. Viele Unternehmen unterstreichen mit dem Einsatz von E-Fahrzeugen ihr Umweltbewusstsein und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Dies freut insbesondere Hans Fenkl, Klimaschutzmanager der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Er ist für interessierte Unternehmen und Bürger zentraler Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Förderung von E-Mobilität inklusive dem Ausbau der Ladeinfrastruktur geht.

Geförderte öffentliche Ladeinfrastruktur wird in Rheda-Wiedenbrück auch durch das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück realisiert. Torsten Fischer, Geschäftsführer des Stadtwerk, zeigte die E-Ladestationen auf, die bereits jetzt und in naher Zukunft in Rheda-Wiedenbrück vom Stadtwerk der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden - in Kombination mit 100 Prozent Ökostrom, der vom Stadtwerk geliefert wird.

Probefahrten mit dem Streetscooter
Neben aller Vernunft macht das Fahren mit E-Autos aber auch richtig Spaß! Um zu testen, ob sich ein E-Auto in den Fuhrpark eines Unternehmens integrieren lässt, haben Unternehmen aus Rheda-Wiedenbrück die Chance, eins von zwei Modellen, die die Deutsche Post AG für die kommenden zwei Wochen, vom 7. bis 18. Mai, zur Verfügung stellt, zu testen. Interessierte Unternehmen melden sich dafür im Stadtwerk-Kundenbüro:  Tel. 05242  40484950. Die Probefahrten sind kostenlos und tagsüber zwischen 8 und 17 Uhr möglich. Das Angebot ist beschränkt auf  Gewerbetreibende bzw. freiberuflich Tätige mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück. Die Plätze werden nach Eingang vergeben, es besteht kein Rechtsanspruch.

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