8. Juli 2019 / Allgemeines

135 EinsteinerInnen feiern das Bestehen ihrer Reifeprüfung - Nach „12 abgdrehten Jahren“

135 EinsteinerInnen feiern das Bestehen ihrer Reifeprüfung

Veröffentlicht am 8. Juli 2019 um 09:25 Uhr

Nach „12 abgdrehten Jahren“ – 135 EinsteinerInnen feiern das Bestehen ihrer Reifeprüfung

Unter dem Motto „Abiversal Studios – 12 abgedrehte Jahre“ feierten am Freitag 135 AbiturientInnen mit ihren Familien, Freunden Lehrern und Mitschülern den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn, während der sich zahlreiche Thriller, Dramen, Komödien und auch so manche Lovestory ereignet haben.

Bürgermeister Theo Mettenborg, von den Moderatoren Lisa Demuth und Vincent Wan mit einem Hinweis auf die Freiheitskämpfer-Sage „Spartacus“ (1960, R: Stanley Kubrick) begrüßt, wünschte den AbiturientInnen Glück bei ihrem Aufbruch in die Freiheit und ermutigte sie dazu, neue Wege zu gehen, auf ihre eigenen Wege zu vertrauen und sich vom Unvorhergesehenen überraschen zu lassen.
Glückwünsche der Gemeinde Herzebrock-Clarholz, aus der traditionell ein größerer Teil der AbiturientInnen des EG stammt, überbrachte ihr Stellvertretender Bürgermeister Erich Bäcker. Er wurde von den AbiturientInnnen mit dem Filmplakat zum beliebten Animationsfilm „Ich – Einfach unverbesserlich!“ (2010, R: Pierre Coffin) begrüßt und bestärkte sie in dem Bemühen, sich auf die zahlreichen Herausforderungen der Gegenwart , der Digitalisierung ebenso wie dem Klimawandel, zu stellen, und erinnerte daran, dass sie offen für die Welt sein müssten, dann halte diese auch einen Platz für sie bereit.
Anette Steinel, die Elternpflegschaftsvorsitzende des Einstein-Gymnasiums (bedacht mit dem Filmplakat zu „Mamma mia!“ (2008, R: Phyllida Lloyd)) ließ mit zahlreichen Filmmetaphern den „abgedrehten“ Film der Schullaufbahn der AbiturientInnen Revue passieren und bat sie, nachdem nun jeder Akteur seinen persönlichen „Oskar“ erhalten habe, mit Freude an die nächste „Produktion“ zu gehen, sich einzumischen in politische und gesellschaftliche Belange und die gesellschaftliche Zukunft mitzubestimmen.
Als „Robin Hood“ (2010, R: Ridley Scott), der Mann, der von den Reichen das Geld einsammelt und dieses für caritative Zwecke nutzt, wurde Lars Helmer begrüßt, der die AbiturientInnen ebenso herzlich einlud, Mitglied im Förderverein zu werden, wie an der Einstein-Olympiade teilzunehmen, dem regelmäßigen Treffen der Ehemaligen. Gemäß dem Motto „Einmal Einsteiner, immer Einsteiner“ könnten sie so ihre Verbindung mit ihrer Schule aufrechterhalten.
Obwohl Schülervertreter Vincent Wan als „Harry Potter“ (2001, R: Chris Columbus) gleich zu Beginn seiner Rede mitteilte, kein Lernvideo – also keinen „Stein der Weisen“ zum Thema „Wie man eine Rede schreibt“ gefunden zu haben, amüsierte sein Rückblick auf die vergangene Schulzeit ebenso wie die humorvollen Anmerkungen der Jahrgangstufenleiter Julia Hoffrichter und Georg Kussel, die wahlweise als „Twins“ (1988, R: Ivan Reitmann) oder „The Fast and the Furious“ (2001, R: Rob Cohan) auftraten.
Nachdenklichere Töne stimmte der als „Bruce allmächtig“ (2003, R: Tom Shadyac) angekündigte Schulleiter Jörg Droste an, der über die Notwendigkeit von Anstand in schwierigen Zeiten sprach, der aus Bildung erst etwas Universales mache. Anstand habe sich im Verhalten der SchülerInnen bei vielen kleinen und großen Anlässen gezeigt, bei SchülerInnen, die Vorbilder gewesen seien und Werte vorgelebt hätten. Mit einem Zitat aus di Lampedusas Roman „Der Leopard“, „Alles muss sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist.“ forderte er die Abiturientia auf, ihr Leben und die Gesellschaft zu gestalten, schließlich sei peinliches Nichtstun nicht nur in der Schule unanständig, sondern auch im weiteren Leben.

 

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