Ein überraschend großer Andrang bei einer Werbeaktion im Regensburger Hauptbahnhof hat zur Räumung eines Supermarktes geführt. Zu der auch von Influencern beworbenen Produktpräsentation kamen rund 1200 statt der erwarteten höchstens 300 Gäste, wie die Bundespolizei mitteilte. Schon knapp zwei Stunden vor dem geplanten Beginn hätten rund 400 Menschen im Supermarkt und in der Wartehalle des Bahnhofs gewartet - darunter «Kinder, die in dem dichten Gedränge bereits an die Wände des Supermarktes gedrückt wurden». Die Bundespolizei entschied sich deshalb zur Räumung. Außer einem 14-Jährigen mit blutiger Lippe, dem ein Gleichaltriger im Streit einen Fauststoß versetzt hatte, wurde laut Polizei niemand verletzt. Den Angaben nach hatten die Veranstalter mit 200 bis 300 Gästen bei der Werbeveranstaltung für Schokoladenprodukte gerechnet. «Mittels Lautsprecherdurchsagen mussten die Veranstaltungsteilnehmer zur Ruhe und Ordnung ermahnt werden. Aufgrund des anhaltenden Interesses an der Veranstaltung kam es immer wieder zu Gedränge und einzelnen Versuchen, die Absperrungen zu durchbrechen», schilderte die Bundespolizei. Die Veranstalter brachen die auf vier Stunden ausgelegte Aktion nach einer halben Stunde ab. Auch die Influencer reisten ab. Die Besucherinnen und Besucher hätten daraufhin die Veranstaltung in Richtung Innenstadt verlassen, hieß es. Knapp zwei Stunden später versammelten sich erneut rund 200 Jugendliche am Hauptbahnhof, verhielten sich aber ruhig.Veranstalter rechnete mit 200 bis 300 Gästen
Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Werbeaktion in Supermarkt wegen Andrangs abgebrochen
Bei einer von Influencern beworbenen Aktion wurden in einem Supermarkt maximal 300 Personen erwartet - 1200 Menschen sind erschienen. Wegen des großen Andrangs hat die Bundespolizei nun eingegriffen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 21. April 2026
Jennys Pawfect Moments: Dein Shooting mit Gefühl
Tierisch persönlich: Fotos und Videos, die dich und dein Tier zeigen, wie ihr wirklich seid.
- 30. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: Drei Experten, ein Abend – diesen Workshop hat die Stadt so noch nicht gesehen
Am 7. Mai im Stamm Athletic Point: Ein Abend, der Finanzen, Gesundheit und rechtliche Vorsorge zum ersten Mal zusammen denkt.
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Neueste Artikel
Die Wochen bis zur Urteilsverkündung wollte Marius Borg Høiby mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause absitzen. Jetzt hat auch die höchste Instanz entschieden.
Bei einer Zwangsräumung wird ein Gerichtsvollzieher erstochen. Beim Prozessauftakt gegen den mutmaßlichen Täter entsetzt viele die Tat erneut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Die Wochen bis zur Urteilsverkündung wollte Marius Borg Høiby mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause absitzen. Jetzt hat auch die höchste Instanz entschieden.
Bei einer Zwangsräumung wird ein Gerichtsvollzieher erstochen. Beim Prozessauftakt gegen den mutmaßlichen Täter entsetzt viele die Tat erneut.

