9. Dezember 2021 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Manni hatte Bock

4:2 Sieg in Düsseldorf

Spielbericht des SC Wiedenbrück: 

Da hat sich das Warten ja gelohnt! Im dritten Anlauf fegt ein Schwarzblauer Hurricane die U23 von Fortuna Düsseldorf am Abend mit 4:2 (1:1) aus dem eigenen Stadion!
 
Im Auge des Orkans: „Manni“ Ruzgis, der mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit das Spiel für den SC Wiedenbrück entschied und sich damit eindrucksvoll nach langer Verletzungspause zurückmeldete.

Das Spiel startete für den SC Wiedenbrück, wie es besser nicht beginnen konnte: Bereits nach sieben Minuten stahl Niklas Szeleschus die Kugel clever aus dem Düsseldorfer Spielaufbau, zog auf direktem Weg in Richtung Tor, ließ Fänger Franz Langhoff keine Chance und stellte so frühzeitig auf 1:0.
 
In Turbulenzen geriet unsere Elf erst, als Marcel Hölscher nach einem Steilpass aus dem Tor eilte, den Ball mit dem Fuß stoppen wollte und just in dem Moment ein Flingerner Breitschwanzwombat aus der Grasnarbe lugte, die Kugel von dort versprang und unglücklich ins Tor rollte (25.).
 
Den zweiten Schreck musste unsere Mannschaft dann nach einer Stunde einstecken, als der starke Jona Niemiec den ersten Konter der Fortuna im zweiten Durchgang mit einem Vollspannhieb wuchtig zum 2:1 für die Gastgeber abschloss (57.).
 
Mit Saban Kaptan, Martin Aciz und Manfredas Ruzgis brachte unser Coach umgehend frisches Personal und gab der Partie damit die entscheidende Wendung.
 
Denn nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung rammte Manfredas zunächst einen Kopfball zum Ausgleich in den Winkel, ehe er nur fünf Zeigerumdrehungen später erneut mit dem Kopf zur Stelle war und eine Flanke am herausstürmenden Langhoff lässig ins Tor verlängerte (76.).
 
Der Schlusspunkt war das aber noch lange nicht, denn zwei Angriffe später klingelte es schon wieder. Dieses Mal im Wiedenbrück Gehäuse. Allerdings hatte Schiedsrichter Lars Bramkamp nach einem Eckstoß auf Foul im Luftkampf an Marcel Hölscher entschieden und damit dem Treffer zu Recht seine Anerkennung verweigert (86.).
 
Es war dann letztlich an Said Harouz den Schlussgong zu leuten, als er mit einer Megaklatsche aus 22 Metern die Kugel in den Knick jagte und damit den 4:2 Endstand herstellte.
 
Fazit: 33 Punkte im Sack, 19 Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und die beste Regionalligahinrunde der Vereinsgeschichte in die Tabelle geritzt: Hätte deutlich schlechter Laufen können!
 
Tipp an die Mannschaft: Nehmt Euch morgen frei und lasst es im Bus krachen!

Die Wiedenbrücker Stadtwerke feierten den neunten Saisonsieg standesgemäß und stellten im Großraum Wiedenbrück umgehend für gut 30 Minuten den Strom ab, damit die heimischen Fußballfans ausreichend Gelegenheit hatten sich intensiv über diesen Sieg zu freuen!

Am Samstag um 14 Uhr treffen die Wiedenbrücker zuhause auf den SV Lippstadt 08!

Quelle: ©SC Wiedenbrück
Bilder: ©Marina Brüning

Meistgelesene Artikel

Elf Dienstjubilare bei der Kreissparkasse Wiedenbrück
Partner News

»Treue und langjährig erfahrene Mitarbeiter sind das Grundkapital jedes Unternehmens«

weiterlesen...
Lebensmittelspende für Familien aus Rheda-Wiedenbrück
Good Vibes

Tönnies spendet 312 Pakete an die Tafel

weiterlesen...
Kreis setzt neue Quarantäneregeln um, Quarantäne für viele ausgesetzt
Aktuell

Frei testen nach sieben Tagen mit PCR-Test möglich

weiterlesen...

Neueste Artikel:

Offenes Singen in März verschoben
Aktueller Hinweis

Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde

weiterlesen...
Mütter mit Covid-19 können bedenkenlos stillen
News aus der Welt

Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Nationale Stillkommission empfehlen Müttern, ihr Baby auch bei einer Covid-Infektion zu stillen. Eine Studie bestätigt, dass davon wenig Gefahr fürs Kind ausgeht.

weiterlesen...

Das könnte Dich auch interessieren:

36 verrückte Punkte
Sport in Rheda-Wiedenbrück

2:1 Sieg in Oberhausen

weiterlesen...
Ecke - Demming - Explosion
Sport in Rheda-Wiedenbrück

2:2 Ausgleich in der 96. Minute

weiterlesen...