6. Oktober 2020 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

15. ADAC Ostsee-Rallye

Klassensieg mit Wankelpower für Holger Knöbel / Gerd Sonntag

15. ADAC Ostsee-Rallye

Zur 15. ADAC Ostsee-Rallye starteten vergangenes Wochenende 58 Fahrzeuge in Ostholstein. In diesem Jahr fanden alle sechs Wertungsprüfungen auf dem Truppenübungsplatz Putlos statt. 

Mit am Start waren auch Rallyepilot Holger Knöbel aus Wiedenbrück mit Copilot Gerd Sonntag aus Gütersloh mit ihrem Mazda RX8. Beide MSC Gütersloher waren durch die im August stattgefundene Holsten-Rallye, die teilweise über ähnliche Strecken des Geländes führten, bereits gut vorbereitet und wussten was sie bei der Rallye erwartet. 

Bei der Rallye waren sechs Wertungsprüfungen mit insgesamt 67 Wertungsprüfungskilometer zu absolvieren. Unter meist bewölkten aber trockenen Bedingungen startete die Rallye am Samstagmittag mit einem 10 km Sprint mit fast der Hälfte an Schotteranteil und einem 15 km langen Rundkurs. Auf beiden Prüfungen glänzte das Team vom MSC Gütersloh mit Bestzeiten in ihrer Klasse NC3 (Verbesserte Fahrzeuge mit 2-Liter-Hubraum) und ging in Klassenführung. Nach Umbau der beiden Prüfungen, wurden diese in entgegengesetzter Richtung als Prüfung 3 und 4 gefahren.

Nun wurde auch die Konkurrenz wach und auf Prüfung 3 musste sich das Team Knöbel / Sonntag mit Platz 3 hinter dem Team Jeffrey Wiesner / Marcel Eichenauer mit ihrem Ford Fiesta ST sowie dem Team Bernd Knüpfer / Daniel Herzig mit ihrem Opel Astra OPC zufrieden geben. Auf Prüfung 4 holten Knöbel/Sonntag mit Startnummer 37 dann wieder auf und nur das Team Knüpfer / Herzig aus der Klasse NC3 war 3,8 Sekunden schneller unterwegs.

Nun stand der Service an und die Teams konnten Kleinigkeiten an den Autos erledigen sowie die Reifen wechseln. Genau zum passenden Zeitpunkt, denn Regen kündigte sich an. Hier gelang Holger Knöbel eine gute Reifenauswahl und er wählte genau die passenden Reifen für die nächsten beiden und somit letzten beiden Prüfungen der Rallye. Starke Regenschauer sowie Sturmböen machten die Rallye interessanter und für die Piloten um einiges anspruchsvoller.

Aquaplaning sowie rutschiger Schotter erwarteten die Teams und forderten noch mehr Konzentration. Schon auf Wertungsprüfung 5 konnten sich Holger Knöbel und Gerd Sonntag deutlich vom Rest der Klasse absetzen und kamen fast 30 Sekunden schneller ins Ziel als die Zweiten in der Klasse. Mittlerweile war es zudem dunkel geworden und Prüfung 6 verlangte alles an Konzentration ab. Obwohl Knöbel hier kein Risiko einging, kam er mit über einer Minute Vorsprung zum Zweiten der Klasse ins Ziel der Prüfung 6.

"Der Mazda lief super und es hat richtig Spaß gemacht, vor allem Prüfung 5 und 6." freute sich Knöbel im Ziel über Gesamtplatz 7 bei der Ostseerallye sowie einen Klassensieg mit 1,5 Minuten Vorsprung zum Zweiten in der mit 14 Fahrzeugen stärkstbesetzten Klasse NC3. Rallyepilot Thorsten Koch aus Rietberg, der mit Copilot Maik Rieke ebenfalls in der Klasse NC3 bei der Ostseerallye gestartet ist, fuhr mit seinem Opel Kadett E GSI auf einen guten 6. Platz in der Klasse.

Foto: Lars Krone

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