In den norditalienischen Dolomiten haben die Bergungstrupps nach dem Gletscherabbruch weitere Überreste von verschütteten Bergsteigern gefunden. Außerdem hätten sie Ausrüstungsteile entdeckt, teilten die Behörden des Trentinos am Donnerstag mit. 14 Rettungskräfte und zwei Hunde suchten demnach bereits am frühen Morgen das Gebiet am Boden ab, was in den vergangenen Tagen aus Sicherheitsgründen wegen möglicher weiterer Lawinenabgänge nicht möglich war. Am Vormittag lief die Suche dann mit Drohnen weiter. Mittlerweile wird das Gebiet mit technischem Gerät überwacht, um weitere Bewegung der Gletschermassen zu erkennen. Die Behörden berieten nach der Suche am Boden darüber, wie der Einsatz fortgesetzt wird, wie die Behörden weiter mitteilten. Für den Nachmittag kündigte sich zudem aus Rom die Präsidentin des Senats, Maria Elisabetta Casellati, für einen Besuch in Canazei an. Sie ist die Chefin der kleineren Kammer in Italiens Zwei-Kammern-Parlament und Nummer zwei hinter Staatschef Sergio Mattarella. Bislang bestätigten die Behörden neun Todesopfer, die an der Marmolata nahe Canazei am Sonntag von Massen aus Schnee, Eis und Geröll verschüttet wurden. Es werden immer noch Bergsteiger vermisst. Insgesamt acht Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, darunter zwei Deutsche. Der 67 Jahre alte Mann und die 58 Jahre alte Frau liegen in Kliniken in der Provinz Belluno. Ihr Gesundheitszustand habe sich weiter verbessert, teilte der Krankenhausbetreiber am Mittwochabend mit. Bisher neun Todesopfer gefunden
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Weitere Überreste nach Gletscherabbruch entdeckt
Rettungskräfte mit Hunden haben am frühen Morgen begonnen, das Unglücksgebiet abzusuchen. Inzwischen sind Drohnen im Einsatz.
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