12. Januar 2023 / News aus der Welt

Brigitte Macron zerreißt eigene Tagebucheinträge

Frankreichs Präsidentengattin plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen. Dabei erzählt sie auch von den Kochkünsten ihres Mannes.

Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Macron, während ihres Besuchs von Planet Word, einem interaktiven Museum.
von dpa

Frankreichs Première Dame Brigitte Macron ist sehr um die Geheimhaltung ihrer Tagebucheinträge bemüht. Jeden Abend schreibe sie ein paar Sätze, sagte sie in einem am Donnerstag erschienenen Interview der Zeitung «Le Parisien». «Aber ich beeile mich, es zu zerreißen, weil da Infos drin stehen.» Sie habe Angst, dass jemand es lese. Ob ihr Mann, Staatschef Emmanuel Macron, lese, was sie ihrem Tagebuch anvertraue, fragte ein Leser die 69-Jährige. «Niemals», verriet die Präsidentengattin lachend. «Ich will bloß nicht, dass es jemand findet. Ich zerstöre nicht alles, aber viel. Es ist wie ein Puzzle verteilt, damit man es nicht findet.»

Brigitte Macron gab auch Einblicke in die Essgewohnheiten des Paares. Zum Frühstück bereite sie ihrem Mann (45) unter anderem zwei Orangen und eine Zitrone. «Das bringt ihn jeden Morgen zum Nörgeln, aber ich gebe ihm auch eine Kiwi dazu.» Sie koche gerne und entscheide sich oft für einfache und schnelle Rezepte.

Ob denn auch ihr Gatte mal das Essen mache? «Sagen wir, wenn der Präsident kocht, ist es intellektueller. Das heißt, es ist immer ein kompliziertes Gericht.» Als das Paar im nordfranzösischen Le Touquet-Paris-Plage Silvester zu feiern pflegte, kochte ihr Mann normalerweise am 31. Dezember. «Er braucht dann unendlich lange für den Einkauf, weil er mit allen Händlern spricht. Und dann kommt er mit lauter Sachen, die nicht benötigt werden, nach Hause», erzählte Brigitte Macron. «Und dann ist Chaos in der Küche. Aber seine Gerichte sind sehr aufwendig.» Ob das Essen denn auch gut sei, wollte ein Leser wissen: «Es ist sehr aufwendig», antworte die Präsidentengattin lachend. Wann die beiden zuletzt in der Küstenstadt den Jahreswechsel verbrachten, sagte Brigitte Macron nicht.


Bildnachweis: © Carolyn Kaster/AP/dpa
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