Bei einem massiven Polizeieinsatz gegen Banden sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte hätten 22 mutmaßliche Gangmitglieder getötet, teilte Innenministerin Carmen Meléndez am Samstag mit. Zudem seien drei Polizisten und ein Soldat bei der Operation ums Leben gekommen. Bei dem Einsatz seien außerdem 33 Verdächtige festgenommen worden. Die Kämpfe in den von Banden kontrollierten Stadtvierteln wie Cota 905 hatten bereits am Donnerstag begonnen. Die Polizei beschlagnahmte über 20.000 Schuss Munition, Raketenwerfer, Sturmgewehre, Fahrzeuge und Drogen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass bei den Großeinsätzen der venezolanischen Sicherheitskräfte auch immer wieder Unschuldige ums Leben kommen und Regierungsgegner gezielt getötet werden. Oppositionsführer Juan Guaidó warf der Regierung des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro vor, eine Show zu inszenieren. «Sie lügen, üben Zensur aus und verwirren, um die Wahrheit zu verheimlichen: Dass sie mit diesen bewaffneten Banden verbündet sind», schrieb der selbst ernannte Interimspräsident des südamerikanischen Landes auf Twitter.
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Über 25 Tote bei Kämpfen zwischen Polizei und Banden
Großeinsatz in Caracas: In einem von kriminellen Banden kontrollierten Stadtviertel der venezolanischen Hauptstadt lieferten sich Polizei und Gangmitglieder erbitterte Kämpfe. Es gab Tote und Verletzte.
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