In Pakistan haben Behörden am Freitag vor gefährlicher Hitze gewarnt. In einer Ansprache im Live-Fernsehen mahnte Idrees Mehsud, Sprecher der Nationalen Katastrophenbehörde, die Leute an, möglichst zu Hause zu bleiben und die Sonne zu meiden. Große Teile Pakistans kämpfen derzeit mit einer Hitzewelle, die noch bis Ende der Woche anhalten soll. Den höchsten gemessenen Wert erreichte die Stadt Naukundi in der Provinz Baluchistan, wo das Thermometer auf bis zu 50 Grad kletterte. «Straßen und Märkte sind tagsüber völlig leergefegt», sagte ein Bewohner der Stadt im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Ein anderer Einwohner sprach von Temperaturen wie in einem «brennenden Ofen». In der Hauptstadt Islamabad, wo die Temperaturen ebenfalls bei über 40 Grad liegen, meldete die städtische Energiebehörde vermehrt Störungen im Stromnetz durch den erhöhten Bedarf nach Klimaanlagen. Hohe Temperaturen sind in vielen Teilen Pakistans während des Sommers nicht ungewöhnlich, aber seit einigen Jahren überrollen immer wieder regelrechte Hitzewellen das Land. Experten machen den Klimawandel für die steigende Zahl an extremen Wetterereignissen in Pakistan verantwortlich.
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Bis 50 Grad - Warnung in Pakistan vor gefährlicher Hitze
Temperaturen wie in einem «brennenden Ofen», keine Menschen mehr auf den Straßen: In Pakistan dürfte die extreme Hitzewelle noch bis Ende der Woche anhalten. Die Behörden geben Warnungen aus.
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