14. Mai 2020 / Für die ganze Familie

Gottesdienste in der Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück

Ab Sonntag, 17. Mai

Veröffentlicht am 14. Mai 2020 um 07:25 Uhr

Versöhnungs-Kirchengemeinde
 
Gottesdienste in Zeiten von Corona
Seit Anfang Mai sind in NRW wieder Gottesdienste mit Gemeindebeteiligung zulässig. Damit aber von unserer Gemeinschaft im Gottesdienst Stärkung und keine neue Ansteckungsgefahr ausgeht, ist die Evangelische Kirche von Westfalen entsprechend behutsam vorgegangen: Es wurde ein Schutzkonzept entwickelt, das wir als Kirchengemeine sorgfältig anwenden werden. Maßgeblich sind die Eckpunkte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmt wurden. 
 
Auf dieser Grundlage hat die Versöhnungs-Kirchengemeinde beschlossen, am 17. Mai die ersten öffentlichen Gottesdienste seit zwei Monaten zu feiern. Öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen können bis auf Weiteres nur unter Berücksichtigung strenger Hygieneauflagen gefeiert werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Personen entsprechend eineinhalb bis zwei Meter in jede Richtung beträgt, sodass eine Höchstzahl von Teilnehmenden je nach Kirchengröße festgelegt wird. Emporen dürfen von der Gottesdienstgemeinde nicht genutzt werden. Beim Einlass und Ausgang ist das Abstandhalten durch organisatorische Maßnahmen zu gewährleisten.
 
Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden alle Besucher/innen in eine Liste eingetragen. Da der Einlass in die Kirchen eine gewisse Zeit dauern wird, werden die Gottesdienst-Besucher/innen gebeten, möglichst frühzeitig zur Kirche zu kommen. Leider sind in allen Kirchen die Anzahl der Plätze begrenzt:
Friedenskirche Langenberg:             28 Plätze
Kreuzkirche Wiedenbrück:                43 Plätze
Stadtkirche Rheda:                            65 Plätze
Kreuzkirche Herzebrock:                   24 Plätze                    
Gnadenkirche Clarholz:                     20 Plätze
Ist die Höchstzahl an Besucher/innen erreicht, dürfen keine weiteren Personen die Kirche betreten!  
 
Die Gottesdienst-Besucher/innen tragen einen Mund-Nasen-Schutz und sind gebeten, diesen selbst mitzubringen. Auf Berührungen wie Händedruck oder Friedensgruß wird verzichtet. 
Da die Feier des Abendmahls für evangelische Christinnen und Christen ein Moment der gelebten Gemeinschaft bedeutet und diese aufgrund der Hygienemaßnahmen und der Abstandsregelungen nicht möglich ist, hat das Presbyterium schweren Herzens die Aussetzung des Abendmahls beschlossen, bis sich die Pandemiesituation positiv verändert hat. Das Presbyterium ist sich bewusst, dass viele Gemeindeglieder eine große Sehnsucht in sich tragen, Abendmahl zu feiern und Kraft daraus zu schöpfen. Der Beschluss drückt nur die notwendigen Maßnahmen in diesen schwierigen Zeiten aus.
 
Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt. Das gemeinsame Singen bringt besondere Infektionsrisiken mit sich und unterbleibt deshalb. Auch der Chöre kommen aus diesem Grund im Gottesdienst derzeit nicht zum Einsatz. Der Ablauf des Gottesdienstes wird auf Extrazetteln oder mittels Beamer bekannt gemacht. 
 
Für Trauergottesdienste gelten die gleichen hygienischen Sicherheitsbestimmungen in Kirchen wie für die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Beerdigungen am Grab sollten im Einklang mit den regional geltenden Regeln gestaltet werden. Für Taufen und Trauungen gelten die gleichen Auflagen wie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Häufiger als bisher sollen Taufen auch außerhalb des Hauptgottesdienstes gefeiert werden. 


Von der Möglichkeit, Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Freien zu feiern, kann unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen (siehe oben) und unter Beachtung der regionalen Versammlungsbeschränkungen Gebrauch gemacht werden. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sollte selbstverständlich sein.  

An die neuen Erfahrungen mit einer medialen Teilnahme am Gottesdienst will die Gemeinde anknüpfen. Es hat sich gezeigt: Auch im Internet können sich, wie schon lange am Radio oder Fernseher, Menschen zum Gottesdienst zusammenfinden. Und mit den neuen Möglichkeiten, in der Not entwickelt, werden nicht weniger, sondern mehr und andere Menschen erreicht. Die gewohnten Gottesdienste erfahren also eine verheißungsvolle Ergänzung. Vorläufig wird es den beliebten SofaGottesDienst an jedem Sonntag auf unserer Internetseite geben. 
 
 

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