9. März 2022 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Strg c + Strg v

0:1 in Wegberg

Spielbericht des SC Wiedenbrück:

Der SC Wiedenbrück unterliegt beim FC Wegberg – Beeck mit 0:1 (0:0) und kann damit auch in dieser Saison nicht den Fluch brechen, der scheinbar auf dem dortigen Waldstadion liegt. Denn auch im vierten Anlauf gelang weder ein Tor noch ein Punktgewinn.

Daniel Brinkmann hatte seine Kicker in einer 3:5:2 Ordnung auf den Rasen geschickt und mit Tim Böhmer, Bjarne Pudel und Maik Amedick eine (starke) Besetzung für die defensive Kette gewählt, die so zusammen vor zwei Jahren auch für die Anmeldung zum Mofa-Führerschein hätte vorstellig werden können.
 
Unterstützt durch die zentrale Absicherung von Jan-Lucas Liehr, Beytu Özer und Lukas Demming und flankiert von Leon Tia und Fabian Broswoski auf den Außenbahnen, ließ unsere Mannschaft im gesamten Spielverlauf so gut wie keine Torchancen zu. Einzig in zwei Situationen, in denen Luca Beermann jeweils sein ganzes Können auspackte und glänzend parierte, wurden die Gastgeber torgefährlich.
 
Unsere Elf hingegen hatte im ersten Durchgang durch Kopfbälle von Saban Kaptan (22.) und Bendikt Zahn (31.) gleich zwei Hochkaräter auf der Stirn, aber entweder verfehlte die Kugel knapp ihr Ziel oder wurde Beute des Beecker Fängers Stefan Zabel.
 
Zudem stoppte Schiedsrichter Lars Aarts den frei auf das Tor zulaufenden Saban Kaptan Sekunden vor der Halbzeit durch einen Abseitspfiff, der unter Umständen so niemals seine Pfeife hätte verlassen dürfen, da unser Zehner auf gleicher Höhe mit den Beecker Abwehrspieler in den Angriff startete.
 
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs verzichteten beide Teams auf ambitionierte Pressingaktivitäten und setzten stattdessen auf absolute Fehlervermeidung und eine stark verdichtete Defensive.
 
Erst als Daniel Brinkmann nach gut einer Stunde mit der Hereinnahme von Manfredas Ruzgis und Hendrik Lohmar frisches Personal in die Partie warf und auf ein 4:3:3 umstellte, gewann die Begegnung etwas an Dynamik.
 
Wirklich torgefährlich wurde der SC Wiedenbrück an diesem Nachmittag aber nicht mehr, denn trotz aller Bemühungen wollte weder der letzte Pass in den Strafraum seinen Weg finden, noch gerieten die Standardsituationen zu einem entscheidenden Faktor.

 
Tja. Und dann kam es wie es immer in Wegberg kommt: In der 83. Minute schnappte sich der mit großem Abstand bester Wegberger, Jeff-Denis Fehr,  die Kugel stiefelte zunächst einige Meter durchs Mittelfeld und setzte dann Justin Hoffmans in Szene, der einen Wiedenbrücker umkurvte, dann eigentlich viel zu unpräzise abschloss, jedoch den hereinfliegenden Tim Böhmer so unglücklich anschoss, dass die Kugel von dort in Super-Zeitlupe hinter die Line rollte.
 
Damit war die Strg C + Strg V – Kopie der vergangenen Wiedenbrücker Auftritte (ganz akkurat gespielt, die Butzen nicht gemacht, einen kassiert, ohne Punkte nach Hause) leider schon durch und damit die erste Niederlage nach zehn Spielen perfekt.
 
Weiter geht es für unsere Kicker bereits am kommenden Freitag, da freuen wir uns ab 19:30 Uhr (Jahnstadion) auf das kleine Ostwestfalenderby gegen den SV Rödinghausen!

Quelle: ©SC Wiedenbrück
Bilder: ©Marina Brüning

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