21. Juni 2020 / Aufklärung

Alkoholisierter PKW-Fahrer stößt mit Zug der Eurobahn zusammen

Ca. 9.000 € Sachschaden

von Polizei Rheda-Wiedenbrück

In Nordrheda ist es zu einem Unfall zwischen einem Zug und einem Auto gekommen. Der PKW-Fahrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Zuvor hatte der Autofahrer die Leitplanke, die die Sackgasse vom Gleisbett trennt, überfahren und war mit seinem Ford auf der Leitplanke hängen geblieben. Kurz nach dem Unfall passierte die Eurobahn die Unfallstelle und rammte den verunfallten PKW.

Die Zuginsassen und der Lokführer blieben unverletzt - wir halfen bei ihrer Evakuierung. Des Weiteren wurde von uns die Einsatzstelle ausgeleuchtet und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen. Die Zugstrecke von Rheda nach Münster musste für längere Zeit zwischen Herzebrock und Rheda gesperrt werden.

Text und Foto: Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück

 

Presseportal Polizei NRW - Kreis Gütersloh:
Rheda-Wiedenbrück (AK) - Am Samstag, dem 20.06.2020, gegen 21:40 Uhr, wollte ein 25jähriger Rietberger mit seinem PKW Ford von der Jägerstraße in Rheda wegfahren, obwohl er offenbar erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Zwei Männer versuchten ihn von dem Vorhaben abzuhalten. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf einer der wohlmeinenden Helfer leicht verletzt wurde. Der 25jährige setzte sich dann in sein Auto, welches in einer Parktasche abgestellt worden war. Er fuhr zunächst vorwärts, wobei er einen davor geparkten VW Buli leicht beschädigte, setzte dann zurück und prallte gegen einen hinter dem Ford abgestellten Anhänger, der ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Dann fuhr er davon, ohne sich weiter um den angerichteten Schaden zu kümmern. Am nahegelegenen Bahnübergang fuhr er gegen eine Leitplanke und kam am Gleis zum Stillstand. Es näherte sich gerade von Rheda kommend ein Zug der Eurobahn. Dem Lokführer gelang es nicht mehr rechtzeitig, den Zug anzuhalten. Der Ford wurde vom Triebwagen leicht gestreift. Der 25jährige wurde zum Glück nicht verletzt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wird eingeleitet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 9000 Euro.

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