14. August 2022 / Wusstest du das?

Das Zeltlagers der Messdiener St. Clemens Rheda!

Über eine Woche zelten ohne Strom

Back to the roots – über eine Woche zelten ohne Strom

Viel Sonne und super Stimmung: Die Teilnehmer des Zeltlagers der Messdiener St. Clemens Rheda konnten nach 2 ausgefallenen Corona-Jahren eine gelungene Urlaubszeit im sauerländischen Medebach verbringen.

Als eines der größten Zeltlager der Region fahren die Messdiener seit Jahren in das Sauerland zum Zelten. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen hohen Auflagen zur Durchführung einer Jugendfreizeit konnte in dem Jahr 2020 sowie 2021 leider kein Zeltlager der Messdiener St. Clemens stattfinden. Umso mehr freuen sich alle Beteiligten, das es in diesem Jahr endlich wieder geklappt hat! Die Besonderheit: es gibt keine einzige Stromquelle auf den Zeltplatz, Handys sind für die Teilnehmer tabu. Die Küchen-Crew kocht mit Gas, für Licht sorgen Petroleumlampen und ein Lagerfeuer, geduscht wird kalt. 

„Wir wollen unseren Teilnehmern die Natur wieder nahebringen und ihnen zeigen, dass man auch ohne Smartphone, Fernsehen und Playstation Spaß haben kann“, sagt Zeltlagerleiter Jonas Sewerin. Und das Konzept hat Erfolg! In diesem Jahr fuhren zu Beginn der Sommerferien über 160 Personen in das Zeltlager. 

Das Zeltlager freut sich in den letzten Jahren über die steigende Beliebtheit, was jedoch auch logistische Herausforderungen mit sich bringt. So mussten in der Vergangenheit Bereiche wie die Waschstellen und die Küche vergrößert und Unterkunfts- und Aufenthaltszelte hinzugekauft werden. „Ohne die großzügige Unterstützung von Firmen und Privatleuten wäre die Durchführung unseres Zeltlagers gar nicht denkbar“, verrät Sewerin. In diesem Jahr seien mehrere tausend Euro an Spendengeldern von insgesamt 14 Firmen und Privatleutenzusammengekommen, die direkt in das Zeltlager flossen. 

Das gesamte Zeltlager-Team bedankt sich bei den Spenderinnen und Spendern, u.a. Kreissparkasse Wiedenbrück, Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG, Nordpartner Speditionsdienste GmbH, Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG, SIMONSWERK GmbH, 3C Holding GmbH, COR Sitzmöbel Helmut Lübke GmbH & Co. KG, Ferdinand Effertz Bedachungen Gerüstbau GmbH, Christa Meiwes sowie Axel RunschkeBauunternehmung GmbH.

Auch der logistische Aufwand beeindruckt besonders, denn die Messdiener transportieren ihr gesamtes Equipment in zwei großen LKW-Aufliegern und bauen ihr großes Zeltlager von Hand auf. Auf freiem Feld entsteht so in kürzester Zeit die große Zeltstadt mit Schlaf- und Aufenthaltsmöglichkeiten, sanitären Anlagen, einem großen Küchenbereich und sogar einem eigenen „Sani“-Zelt für die medizinische Versorgung der Teilnehmer. 

Zur Unterhaltung wurde den Kindern in diesem Jahr ein umfangreiches Programm an Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Dieses reichte von Bastelarbeiten, Stadtspielen, einem Orientierungslauf und der berühmten bunten Lagerdisco, bis hin zu einem bunten Mix an verschiedenen Platzspielen. 

Doch bei allem Spielspaß und Zeltlagerglück hatten die hohen Temperaturen der letzten Wochen auch das Zeltlager fest im Griff. Abkühlung schufen die Betreuer des Zeltlagers durch große Wasserschlachten und eine riesige Wasserrutsche aus Siloplane, die sich über eine große Fläche der Wiese erstreckte. Zudem wurden Tarnnetze für weitere Schattenmöglichkeiten auf dem Zeltplatz aufgespannt. 

Dennoch forderte die extreme Trockenheit auch besondere Vorsichtsmaßnahmen von der Zeltlagerleitung. Die Zeltwiese war so trocken, dass sich an den meisten Abenden ein großesLagerfeuer aufgrund der akuten Flächenbrandgefahr verbot. Zudem wurden weitere Vorsichtsmaßnahmen, wie Feuerlöscher, Feuerpatschen, Wassereimer, Wasserpumpen und Kübelspritzen für den Notfall bereitgelegt. Passiert ist glücklicherweise nichts. Und auch die Stimmung wurde durch die Vorsichtsmaßnahme nicht gelindert. So wurden auch am kleinenLagerfeuer Lagerlieder wie „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Hohe Tannen“ von den Teilnehmern geschmetterten. 

Alles in allem haben alle Kinder und auch ihre Betreuer dieses Zeltlager wieder einmal genossen. Nicht nur das Essen traf den richtigen Geschmack, sondern auch das Programm. Die unzähligen Aktivitäten trugen dazu bei, dass die Zeit viel zu schnell verflog. Am Ende der gemeinsamen Tage hieß es Abschied nehmen von neu gewonnenen Freunden und dem Betreuerteam. Trotz des Vorbereitungsaufwandes sind sich die Messdiener jedoch sicher, auch 2023 ihre Zelte wieder im Sauerland aufzuschlagen.

                                      

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