30. März 2026 / Stadt Rheda-Wiedenbrück

Speeddating 2026:   150 Termine im Rathaus

Zum „Markplatz der Möglichkeiten“ eröffnete Bürgermeister Theo Mettenborg das diesjährige „Speeddating –...

Veröffentlicht am 30. März 2026 um 00:00 Uhr von Martin Pollklas

Zum „Markplatz der Möglichkeiten“ eröffnete Bürgermeister Theo Mettenborg das diesjährige „Speeddating – Azubi trifft Ausbildungsbetrieb“ im Rathaus. Mit 41 Ausbildungsberufen bot das Format im 13. Jahr eine Vielfalt an Möglichkeiten: Über 70 Ausbildungsplätze haben die teilnehmenden Unternehmen freigehalten, damit auch die fast 130 jungen Menschen beim Speeddating eine Chance haben, sich vorzustellen. 

Pünktlich um 16 Uhr starteten die ersten der 150 Termine. Im Viertelstundentakt wechselten die Gesprächsteilnehmenden. Das Speeddating ist aus einer Kooperation der Fachstelle Übergang Schule-Beruf im Jugendamt und der Wirtschaftsförderung entstanden. Erstmalig erfolgte die Anmeldung über ein digitales Portal. Im Vorfeld der Veranstaltung hat Petra Winkelsträter von der Fachstelle in über 40 Abschlussklassen über das Format informiert und Fragen beantwortet. Auch die Erstgespräche mit allen Interessierten hat sie geführt und zu Ausbildungschancen und eigenen Stärken beraten. „Heute sind die allermeisten Jugendlichen aus den Gesprächen mit einem strahlenden Grinsen gekommen“, freut sich Winkelsträter. „Das zeigt, wie wichtig die Vorgespräche, das Hinhören, nach Stärken und Schwächen fragen wirklich sind. Wir bringen die jungen Menschen mit den Unternehmen zusammen, die zu ihren Zukunftswünschen passen.“

Auch Bürgermeister Theo Mettenborg freut sich über das gelungene Format: „Junge Menschen, die am Anfang ihres beruflichen Weges stehen, voller Fragen, Ideen und Erwartungen – wir schaffen eine direkte Vermittlung von möglichen Ausbildungsplätzen und die Chance, von sich überzeugen zu können.“

In Zeiten von Fachkräftemangel und -wettbewerb ist das Speeddating in dieser Form einmalig in der Region und stärkt den Wirtschaftsstandort Rheda-Wiedenbrück. Sebastian Czoske, Wirtschaftsförderer der Stadt, ist überzeugt mit dem Konzept die Fachkräfte von morgen gewinnen zu können. „Die Rückmeldungen zeigen: Im Wettbewerb um gute Auszubildende müssen neue Wege gegangen werden. Wir müssen unsere Jobchancen in der Region und in der Stadt attraktiver machen.“

Im Nachgang erfolgt eine detaillierte Auswertung, wie viele Verträge, Praktika und weitere Vorstellungsgespräche entstanden sind. Erfahrungsgemäß werden durch die Vermittlung beim Speeddating rund 20 Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Neben dem Speeddating bieten Jugendamt und Wirtschaftsförderung auch die Messe „Ausbildung & Arbeit“ in und um die Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück an.

Bildzeile v.l.: Freuen sich über die 150 Gesprächstermine beim Speeddating: Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske, Simella Touma, Übergangscoachin Katrin Schoch-Mielke, Bürgermeister Theo Mettenborg, Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule-Beruf, Übergangscoachin Linda Pietig, Vera Wiegel von der Wirtschaftsförderung.

Quelle: Stadt Rheda-Wiedenbrück - hier Original öffnen (www.rheda-wiedenbrueck.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Stadt Rheda Wiedenbrück

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