22. September 2025 / Stadt Rheda-Wiedenbrück

Haus-, Hof- und Fassadenprogramm

„Wir sind stolz auf unseren historischen Stadtkern. Mit dieser Förderung unterstützen wir Eigentümer, die Ihre...

Veröffentlicht am 22. September 2025 um 00:00 Uhr von Martin Pollklas

„Wir sind stolz auf unseren historischen Stadtkern. Mit dieser Förderung unterstützen wir Eigentümer, die Ihre Häuser verschönern wollen,“ betont Bürgermeister Theo Mettenborg bei der Vorstellung des neuen „Haus-, Hof- und Fassadenprogramms Historischer Stadtkern Wiedenbrück“. 

Eine Förderung bis zu 7.500 Euro können Immobilienbesitzer erhalten, die ihr Gebäude oder ihre öffentliche Hoffläche im Stadtkern Wiedenbrücks aufhübschen wollen. Die Förderung ist Bestandteil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), das 2022 für den Stadtkern aufgestellt wurde. Das Programm wird bereits in der Rhedaer Innenstadt durch das ISEK Innenstadt Rheda umgesetzt und kommt jetzt auch nach Wiedenbrück. Es soll dazu dienen, das Ortszentrum attraktiver zu gestalten. Ziel des Programms ist es, Eigentümer*innen im Stadtkern von Wiedenbrück zu mobilisieren, ihre Gebäude sowie ihre Hofflächen zu verschönern, beispielsweise durch Sanierungs- oder Begrünungsmaßnahmen.

Förderfähig sind beispielsweise Putzausbesserungen und Reparaturarbeiten an Gebäudefassaden, Restaurierungen von Fenstern, Haustüren nach historischem Vorbild oder erhaltenswerten Stuck-/Putzfassaden, Reinigung von Oberflächen, Entsiegelungsmaßnahmen oder die Gestaltung und Herrichtung von privaten Vorgärten mit heimischen Pflanzen und Gehölzen. Auch Ladenlokalbetreiber*innen, deren Zugang nicht barrierefrei gestaltet ist, bekommen durch das Haus-, Hof und Fassadenprogramm die Chance, dies mit Hilfe von Fördermitteln umzusetzen.

Das Prinzip: Der Besitzer oder die Besitzerin muss für einen Eigenanteil von 60 Prozent aufkommen, während 40 Prozent aus öffentlichen Mitteln der Städtebauförderung getragen werden. Die Finanzierung des Fördertopfs erfolgt durch Beiträge des Bundes, des Landes und der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Die Mittel zur Verschönerung der Stadt hat der Rat jetzt freigegeben.

Wenn die Maßnahme im besonderen städtebaulichen Interesse liegt, ist eine Finanzierung über den Höchstsatz von 7.500 Euro ist denkbar. Grundsätzlich sind die Voraussetzungen der Förderfähigkeit zu prüfen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Nicht zum Programm gehören, wie in Rheda auch, energetische Sanierungsmaßnahmen. Grundsätzlich ist das Programm mit dem des ISEK Rheda vergleichbar.

Beraten und begleitet werden Interessierte durch das Quartiersmanagement Wiedenbrück. Arne Platz ist telefonisch erreichbar unter der 05242/963383 oder per Mail unter: arne.platz@rh-wd.de. Die Richtlinie sowie die Antragsunterlagen finden Sie im Link unten.

Bild: Bürgermeister Theo Mettenborg, Quartiersmanager Arne Platz und Marc S. Heidfeld, Leiter der Abteilung Klima, Mobilität und Stadterneuerung, werben für das neue Fassadenprogramm.

Quelle: Stadt Rheda-Wiedenbrück - hier Original öffnen (www.rheda-wiedenbrueck.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Stadt Rheda Wiedenbrück

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