9. September 2021 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Sportlerehrung bei den Kanuten am neuen Anlegesteg

Mit viel Ehrgeiz und Trainingsfleiß

Sportlerehrung bei den Kanuten am neuen Anlegesteg

Der Kanusport war eine der wenigen Disziplinen bei denen in 2020 Wettkämpfe ausgerichtet werden konnten. Im bayerischen Plattling waren zwei junge Freestyle Kanuten des Kanuclubs Wiedenbrück-Rheda dabei. Auf der Isarwelle eroberten Nele und Mads Barwich jeweils die Silbermedaille in ihren Altersklassen. Für die 18-jährige Nele bedeutete der Zweite Platz zudem die Qualifikation für die Europameisterschaft Anfang Oktober in Paris. Mads Barwich startete in der Altersklasse U14 und wurde Vize-Meister.

Annette Ahn als Stadtsportverbandsvorsitzende hatte die Sportlerehrung kurzerhand verlegt: Am neuen Bootssteg am Burgzentrum würdigte Ahn die Leistungen der Jugendlichen. Da die Kanuten die einzigen Sportler waren, die eine Meisterschaft durchführen konnten, bleibt es in diesem Jahr bei den beiden Ehrungen. Glückwünsche gab es zudem von Bürgermeister Theo Mettenborg: „Toll, wenn junge Menschen ihr Hobby mit so viel Ehrgeiz und Trainingsfleiß verfolgen. Das harte Training hat sich auf jeden Fall gelohnt. Danke, dass ihr unsere Stadt bis nach Bayern durch eure Erfolge repräsentiert habt.“

Dank des neuen Anlegestegs ist ein sicheres Ein -und Aussteigen bei jedem Wetter und Wasserstand nun gegeben, betonte Stefan Barwich vom Vorstand des Clubs. Barwich bedankte sich im Namen der 165 Mitglieder bei Bürgermeister Theo Mettenborg. Die Stadt war aktiv geworden, nachdem der Antrag des Clubs für das Förderprogramm „Moderne Sportstätten“ abgelehnt wurde, weil der Bootssteg nicht in Vereinsbesitz ist. Das Team des Bauhofes setzte diese nicht ganz einfache Aufgabe perfekt um. 

Die Kanuten luden Bürgermeister Theo Mettenborg, Guido Kölling (Abteilung Jugend, Bildung, Sport) und Michael Duhme (Fachbereichsleiter Tiefbau) zu einer Ausfahrt im Canadier ein. Die Paddeltour führte zur zukünftigen Renaturierungsstelle zwischen Stadtholz und Bundesstraße Richtung Lintel. Hier würden sich die Kanuten eine ganzjährige Befahrbarkeit mit ausreichender Wassertiefe wünschen. Am Wehr am Anfang der Langen Straße in Wiedenbrück fehlt den Kanuten eine Aufstiegshilfe. Derzeit müssen in Höhe der neuen Emstreppe die Boote aus dem Wasser gehoben und bis hinter die Brücke an der Langen Straße getragen werden. 

Bildzeile v.l.: Annette Ahn vom Stadtsportverband, Mads und Nele Barwich, Bürgermeister Theo Mettenborg bei der Sportlerehrung, die direkt am Bootssteg des Kanuclubs Wiedenbrück-Rheda stattfand.

Quelle und Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

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