14. September 2020 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

SC Wiedenbrück: Paderborns Offensive zu stark

Aus im DFB-Pokal

Spielbericht SC Wiedenbrück

Es hat leider nicht gereicht. Der SC Wiedenbrück hat die Sensation verpasst und musste sich dem Zweitligisten SC Paderborn in der 1. Runde im DFB-Pokal mit 0:5 geschlagen geben.

Spielbericht SC Wiedenbrück:

Der SC Wiedenbrück unterliegt in der 1. Runde des DFB – Pokals gegen den SC Paderborn mit 0:5 (0:3). Nach 20 starken Minuten unserer Mannschaft, in der sie die Partie gegen den Zweitligisten zunächst offen gestalten konnte, erhöhte der Gast dann aber den Druck und zog bis zur Pause auf 3:0 davon.

Nach dem Wechsel präsentierte sich unsere Mannschaft zunächst agiler und williger, musste dann aber durch die letztlich nicht zu stoppende Paderborner Offensive um Dennis Srbeny, der allein drei Mal knipste, die Tore vier bis fünf hinnehmen.
 
Die erste Überraschung fanden die gut 120 Zuschauer im Heidewald gleich auf dem Aufstellungsbogen vor. Daniel Brinkmann verzichtete zunächst auf Hendrik Lohmar („Ich komme aus einer langen Verletzung, da möchten wir die Belastung im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch gegen Bonn langsam aufbauen“) und begann dafür mit Bjarne Pudel auf der Sechs, der im defensiven Zentrum eine stabile Leistung abgab.
 

Ansonsten startete unsere Mannschaft personell und taktisch unverändert. Vom Anpfiff weg ging sie im Offensivpressing weite Wege und jagte die Kugel bis in des Gegners Fünfmeterraum. Zwei, drei Mal hatten unsere Jungs dann auch schon die Stiefelspitze im Paderborner Spielaufbau und kamen durch Schüsse von Lukas Demming und Viktor Maier zu ersten Halbchancen.
 
Anschließend drückten dann aber Michel, Antwi-Adjej und Co. das Gaspedal für Paderborn kräftig durch und generierten durch Sven Michel, der mit einem Kopfball nur den Innenpfosten traf erste echte Torgefahr.
 
Mit der nächsten Chance ging der Favorit dann aber tatsächlich in Führung, als Sven Michel im Fünfmeterraum den dritten Abpraller nach einem Angriff über rechts zum 1:0 ins Netz drückte (24.).
 
Anschließend trat Dennis Srbeny auf den Plan und zog unserer Elf mit dem Treffer zum 2:0 bis auf weiteres den Stecker (32.). Denn nun ging ihr die notwendige Kompaktheit ab, um gegen einen in Teilen stark kombinierenden Gegner effizient verteidigen zu können.
 
Als Folge daraus musste zunächst Marcel Hölscher gleich mehrfach die Kugel aus den verschiedensten Ecken seines Tores boxen, ehe erneut Srbeny quasi mit dem Halbzeitpfiff das 3:0 erzielte.
 
Ein denkbar bitterer Buffer in die Magengrube, den der SC Wiedenbrück in der Pause aber ziemlich gut wegsteckte. Denn mit Lucas Klantzos warf Daniel Brinkmann frische Beine in den Angriff und so gelang es unserer Elf in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gleich mehrere gute Tormöglichkeiten herauszuspielen.
 
Man traf dort aber jeweils einen sehr gut disponierten Leopold Zingerle an, der mit zahlreichen Händen sämtliche Wiedenbrücker Torchancen zu Nichte machte.
 
Als dann nach gut einer Stunde Dennis Srbeny mit dem 4:0 die endgültige Entscheidung hergestellt hatte, war der Raps im Heidewald endgültig geschnitten. Das 5:0 durch Chris Führich war dann der Schlusspunkt, den es eigentlich nicht mehr gebraucht hätte.
 
Dennoch verlässt unsere Mannschaft mit erhobenen Haupt den DFB-Pokal, denn speziell die Leistungen der jungen Lukas Demming, Bjarne Pudel, des eingewechselten Durim Berisha oder auch von Niklas Szeleschus machen Freude auf die bereits am Mittwoch weitergehende Regionalliga.

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