24. März 2022 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

K.O. kurz vor dem Gong

0:1 in der 89. Minute

Spielbericht des SC Wiedenbrück:

Daniel Brinkmann kehrte im zugigen und bitterkalten Wersestadion zum 4:3:3 zurück und startete mit Manfredas Ruzgis in der Sturmspitze, Hendrik Lohmar (für Saban Kaptan) übernahm die zweite Acht neben Lukas Demming und Stanislav Fehler stürmte auf der Außenbahn.
 
Gegen tief stehende Gastgeber war unsere Elf von Beginn an bemüht das Tempo hochzuhalten und Druck auf die Ahlener Defensive auszuüben. Bereits nach zehn Minuten hätte es dann auch schon zwei Mal klingeln können, als zunächst „Manni“ Ruzgis einen Kopfball knapp neben das Tor setzte (3.) und Stanislav Fehler einen zu kurz abgewehrten Ball über das Tor jagte (10.).
 
Auf der Gegenseite hatte Sebastian Mai die einzige echte Chance der Gastgeber auf dem Schlappen, als er am langen Pfosten in einen Schuss von Gianluca Marzullo Grätschte, die Kugel aber knapp verfehlte (16.).
 
Da alle 22 Akteure sichtlich mit dem schwer zu bespielenden Rasen im Wersestadion zu kämpfen hatten, ergaben sich fortan nur noch Chancen nach Standardsituationen von denen Niklas Szeleschus die beste besaß, als er eine Ecke aus Nahdistanz wuchtig über das Tor setzte (32.).
 
Wechselte Daniel Brinkmann auf der linken Seite Beytuhlla Özer auch für Fabian Brosowski ein, blieb das Tempo im Spiel weiter hoch und die Chancen unserer Mannschaft wurden minütlich besser: Niklas Szeleschus setzt einen Flugkopfball nach Tia – Flanke knapp vorbei (58.), Stanislav Fehler schießt fünf Meter vor dem Tor völlig blank über das Gestänge (60.) und in einer fast identischen Szene verfehlt Niklas Szeleschus nur zwei Minuten später ebenfalls die Führung. Noch verrückter: Der eingewechselte Ufu Osawe scheppert die Kugel zunächst nach starker Harouz-Vorarbeit an die Unterkante der Latte (70.) und jagt das Spielgerät nur eine Minute später volley am Tor vorbei.
 
Erst danach musste Marcel Hölscher im zweiten Durchgang erstmals eingreifen, als er einen Schuss von Mike Pihl angelte (73.).
 
Beruhigte sich das in Teilen hektische Geschehen bis in die Schlussphase, gab eben genannter Mike Pihl dem Spiel in der Schlussminute eine gänzlich andere Wendung, als er einen Schuss aus gut 18 Metern am langen Pfosten zum 1:0 versenkte und damit allen mitgereisten Wiedenbrücker Fußballfans einen Stich ins Herz versetzte.
 
Als in der fünf minütigen Nachspielzeit Saban Kaptan zunächst Kevin Harr aus drei Metern anschoss und der aufgerückte Marcel Hölscher einen Kopfball nur um Milimeter am langen Pfosten vorbei nickte, war nochmal die Hoffnung auf den extra späten Ausgleich da. Letztlich neigte sich der Glücksbaum aber nicht mehr in Richtung Wiedenbrück, sondern bescherte den Gastgebern einen in Summe eher schmeichelhaften, aber eben auch eminent wichtigen Heimsieg.
 
Hilft alles nichts, also muss der lang ersehnte 13. Saisonsieg am kommenden Samstag her. Passt ganz gut, dass dann mir RW Essen die derzeit wohl beste Fußballmannschaft der Regionalliga West im Jahnstadion aufschlägt.
 
Darum decken Sie sich im Vorverkauf (Geschäftsstelle im Jahnstadion Mo-Fr 17:00 bis 19:00 Uhr und bei Sport Wien) mit Tickets ein, damit wir gemeinsam dem Über-Favoriten das ein oder andere Bein stellen können!

Quelle: ©SC Wiedenbrück
Bilder: ©Marina Brüning

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