1. September 2022 / Sport in Rheda-Wiedenbrück

Kein Glück gegen die Fortuna

0:1 Niederlage

Spielbericht des SC Wiedenbrück:

Bei allen Zuschauern, die sich zum Anpfiff ein Stadionbierchen gönnten, hatte sich die Hohenfelder Schaumkrone noch nicht abschließend gesetzt, da brannte es bereits lichterloh im Kölner Strafraum, als Niklas Szeleschus und Saban Kaptan bereits nach wenigen Sekunden die Wiedenbrücker Führung erzielen hätten können, aber jeweils zur Ecke geblockt wurden.
 
Nur wenig später dann eine kuriose Szene im Wiedenbrücker Strafraum, als Arnold Budimbu an der Außenkante des Strafraums während eines Laufduells mit Maik Amedick plötzlich zu Boden ging und Schiedsrichter Leonidas Exuzidis auf Strafstoß entschied. Allerdings hielt der Aluminium – Gott die schützende Hand über den SC Wiedenbrück, als Lars Lokotsch die Kugel an die Innenseite des rechten Pfosten setzte, von wo die Kugel aus dem Tor heraussprang (8.).
 
In der Folge entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams ihre Angriffe kontrolliert und ohne das letzte Risiko vortrugen, um so schnelle Gegenstöße des Gegners zu vermeiden und bei Ballbesitz Kontrolle über das Geschehen zu gewinnen.
 
Musste Marcel Hölscher zunächst gegen Stipe Batarilo (35.) und seinen starken Namensvetter Timo die Fäustlinge auspacken (39.), hatte zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff Niklas Szeleschus die bis dahin beste Torchance, als er nach einer Hereingabe von Stanislav Fehler aus Nahdistanz Fänger André Weis anschoss und so die mögliche Führung nur knapp verpasste (43.).
 
Sah es also nach einem klassischen 0:0 zur Pause aus, schlug Lars Lokotsch genau in dem Moment zu, als in beiden Kabinen der bereits Halbzeitee angezapft wurde. Denn da köpfte der Kölner Sturmführer einen Eckball von der rechten Seite zur späten Pausenführung ins Tor (45. + 1).
 
Nach dem Wechsel war unserer Mannschaft schnell der deutliche Wille anzumerken das Spiel zu drehen und erhöhten Druck auf die Fortuna auszuüben.
 
Allerdings verteidigten die Gäste zweikampfstark und gut organisiert und saugten so aus dem Angriffsspiel unserer Elf häufig die notwendige Geschwindigkeit, damit unsere Jungs wirklich torgefährlich hätten werden können.
 
Es dauerte dann bis zur 58. Minute ehe Martin Amedick das Startsignal für die Schlussoffensive gab, als er im Anschluss an eine Ecke und aus spitzem Winkel nur knapp über das Tor schoss.
 
Anschließend feuerte Daniel Brinkmann mit Phillip Aboagye, Benedikt Zahn, Nils Kaiser und später auch Oliver Zech (mit Umstellung auf eine Dreierkette) den offensiven Kachelofen nochmal kräftig an. Mit Erfolg: Zunächst zielte Nils Kaiser nur hauchdünn vorbei (76.), dann jagte Niklas Szeleschus die Kugel nach einem weiten Einwurf von Oliver Zech nur knapp über das Tor (81.), Tim Böhmer verfehlt in der nächsten Aktion mit einem Kopfball nur knapp das Tor (82.) und in der Schlussminute scheitere Manfredas Ruzgis mit einem Kopfball an André Weis.
 
Tja und zwischenzeitlich sprang Kölns Jan Wellers zunächst die Kugel nach einem Lohmar – Solo im Strafraum an die Hand und Niklas Szeleschus, wurde nach einer Ecke griechisch-römisch zu Boden gebracht. Im Maßstab zum gegebenen Elfmeter in der achten Minute erschienen beide Szenen vielleicht nicht ganz unpfeifbar.
 
Letztlich blieb es bei dieser knappen und am Ende auch extrem unglücklichen 0:1 Niederlage, die für unsere Mannschaft keine Auswirkungen in der Tabelle hat: Unser Team bleibt auf Rang sieben.
 
In der kommenden Woche geht es mit einem weiteren Heimspiel weiter, zu Gast ist dann der 1. FC Bocholt, Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr im Jahnstadion!

Quelle: ©SC Wiedenbrück
Bilder: ©Marina Brüning

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