Rheda-Wiedenbrück, 31. März 2026. Wie kann Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft gelingen? Dieser Frage widmeten sich die Teilnehmerinnen des Workshops „Vielfalt entdecken – Zusammenhalt gestalten“, der im Café Connect der Flüchtlingsberatungsstelle von DeineDiakonie* in Rheda-Wiedenbrück stattfand. Die Veranstaltung war Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März 2026) und wurde von der internationalen Frauengruppe eines Sprachkurses im Begegnungszentrum in der Hauptstraße 90 initiiert. In offener Atmosphäre tauschten sich 14 Frauen mit Migrationshintergrund über ihre Erfahrungen und ihren Alltag in Rheda-Wiedenbrück aus. „Entscheidend ist nicht die sprachliche Perfektion, sondern der Austausch miteinander“, ermutigte Fatma Aydin-Cangülec von der Regionalen Flüchtlingsberatungsstelle der Diakonie.
Im Fokus standen drei Themenbereiche: Orte in der Stadt, Begegnungen, die verbinden und die Frage, wie gutes Zusammenleben gelingt. Deutlich wurde, wie wichtig niedrigschwellige Angebote sind, um Kontakte zu knüpfen und Teilhabe zu ermöglichen. Viele Teilnehmerinnen beschrieben Rheda-Wiedenbrück als lebenswerte Stadt, die von Sicherheit, Stabilität und positiven Begegnungen im Alltag geprägt sei, etwa im Flora Westfalica-Park oder auf dem Christkindlmarkt. Eine zentrale Erkenntnis des Workshops war: Jede Einzelne kann das Zusammenleben aktiv mitgestalten – durch Offenheit, Begegnungen und kleine Gesten.
Als sichtbares Ergebnis entstand ein gemeinsames Kunstwerk, das Vielfalt und Zusammenhalt symbolisiert. Es ist zusammen mit Plakaten zu den Themen „Orte“, „Begegnungen“ und „Zusammenleben“ ab sofort in der Flüchtlingsberatungsstelle der Diakonie zu sehen. Die im Workshop entwickelten Inhalte werden nach den Osterferien im Sprachkurs des Café Connect weiter vertieft.
Foto© Diakonie Gütersloh I Fotounterschrift: Fatma Aydin-Cangülec von der Regionalen Flüchtlingsberatungsstelle der Diakonie Gütersloh ermutigt die Teilnehmerinnen, ihre Erfahrungen einzubringen. Im Mittelpunkt stand der Austausch, nicht die sprachliche Perfektion.

