Der russische Zivilschutz hat eine Rettungsaktion für auf einer Eisscholle festsitzende Eisangler gestartet. Der Behörde zufolge wurden inzwischen 170 Menschen gerettet. Zunächst hatte sie mitgeteilt, dass sich nach vorläufigen Angaben 200 Menschen auf einer Eisscholle im Ochotskischen Meer befinden. Sie waren demnach fast einen Kilometer vom Ufer der Insel Sachalin entfernt. Für die Rettungsaktion seien Wasserfahrzeuge und auch ein Hubschrauber eingesetzt worden. Es ist nicht das erste Mal, dass dort Angler von Eisschollen gerettet werden müssen. Eisangeln ist in Russland sehr beliebt. Dabei kommt es immer wieder zu solchen Zwischenfällen und auch zu tödlichen Unglücken. Im Januar 2020 waren 600 Menschen auf einer großen Eisfläche, die sich vom Ufer vor Sachalin gelöst hatte. Viele konnten sich damals selbst in Sicherheit bringen, mehr als 200 brachte der Zivilschutz an Land.
Bildnachweis: © Russia Emergency Situations Ministry Press Service/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zivilschutz rettet viele Angler von Eisscholle in Russland
Eisfischen ist beliebt in Russland. Immer wieder kommt es dabei aber zu Zwischenfällen - so auch jetzt. Vor der Insel Sachalin saßen Dutzende Angler auf einer Eisscholle fest.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike kann wieder gehen
Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee macht die gerade erst wieder aufgewachte Christa Pike erstaunlich schnelle Fortschritte: Die 50-Jährige kann aufstehen.
- 8. Oktober 2026
«Geschockt»: Vier junge Mopedfahrer nach Überholmanöver tot
Ein Autofahrer rast in Brandenburg beim Überholen in eine Gruppe junger Mopedfahrer. Vier Menschen sterben. Sie waren wie viele Teenager auf dem Land mit Mopeds unterwegs. Eine Region ist geschockt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike kann wieder gehen
Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee macht die gerade erst wieder aufgewachte Christa Pike erstaunlich schnelle Fortschritte: Die 50-Jährige kann aufstehen.
- 8. Oktober 2026
«Geschockt»: Vier junge Mopedfahrer nach Überholmanöver tot
Ein Autofahrer rast in Brandenburg beim Überholen in eine Gruppe junger Mopedfahrer. Vier Menschen sterben. Sie waren wie viele Teenager auf dem Land mit Mopeds unterwegs. Eine Region ist geschockt.

