In Japan sind während der Neujahrsfeiertage mehrere Menschen mit Erstickungsanfällen ins Krankenhaus gebracht worden, weil ihnen Reisklöße im Hals steckengeblieben waren. Wie japanische Medien berichteten, mussten allein in der Hauptstadt Tokio mindestens fünf Patienten im Alter zwischen 20 und 80 Jahren wegen akuter Atemnot im Krankenhaus behandelt werden. Jedes Jahr aufs Neue verschlucken sich - meist ältere - Japaner an den traditionell zu Neujahr gereichten O-Mochi, klebrigen Klößen aus gestampftem Reis. Obgleich jeder im Land die Gefahr kennt und es immer wieder tödliche Erstickungsanfälle gibt, will kaum einer zum Neujahrsfest auf O-Mochi verzichten. Um Unfälle zu verhindern, informieren Medien alljährlich über Tipps für den Notfall. Experten raten, die Reisklöße vor dem Verzehr in mundgerechte Stücke zu schneiden und langsam zu kauen. Der Hals solle vor dem Schlucken zum Beispiel mit Tee befeuchtet werden.
Bildnachweis: © Lars Nicolaysen/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Wieder Unfälle mit Reisklößen in Japan
Jeder Japaner kennt die Gefahr, doch kaum einer will zu Neujahr auf sie verzichten: O-Mochi sind klebrige Klöße aus gestampftem Reis - mit der unangenehmen Eigenschaft, in mancher Kehle steckenzubleiben.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 12. Juli 2026
Mindestens 27 Tote bei Brandkatastrophe in Bangkok
Gegen Mitternacht bricht in einem Bierlokal in der Nähe eines beliebten Marktes ein verheerendes Feuer aus. Die Feuerwehr hat es bald unter Kontrolle - für viele aber zu spät.
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 12. August 2026
Großeinsatz auf See: Fährunglück zwischen Bali und Lombok
Wieder brennt eine Fähre in Indonesien, diesmal zwischen Bali und Lombok. Es geht glimpflicher aus als vor zehn Tagen. Doch für viele Reisende in dem Inselstaat bleibt ein mulmiges Gefühl.
- 12. August 2026
Helfer feiern dramatische Rettung aus den Erdbeben-Trümmern
Den Rettern in dem südamerikanischen Land rennt die Zeit davon, zumal noch viele Menschen vermisst werden. Am Krisenmanagement der Regierung wird derweil Kritik laut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. August 2026
Großeinsatz auf See: Fährunglück zwischen Bali und Lombok
Wieder brennt eine Fähre in Indonesien, diesmal zwischen Bali und Lombok. Es geht glimpflicher aus als vor zehn Tagen. Doch für viele Reisende in dem Inselstaat bleibt ein mulmiges Gefühl.
- 12. August 2026
Helfer feiern dramatische Rettung aus den Erdbeben-Trümmern
Den Rettern in dem südamerikanischen Land rennt die Zeit davon, zumal noch viele Menschen vermisst werden. Am Krisenmanagement der Regierung wird derweil Kritik laut.

