28. Juni 2024 / News aus der Welt

Wetterdienst erwartet schwere Gewitter am Samstag

Gewitter, Hagel, Sturm - erneut steht eine Schwergewitterlage vor der Tür, die den Südwesten und die Mitte Deutschlands treffen dürfte. Fürs Public Viewing am Samstag sind das keine guten Vorzeichen.

Laut Wetterdienst könnten von Samstagabend bis Sonntagabend vor allem im Westen und Südwesten durch Gewitter in einigen Regionen extreme Regenmengen von mehr als 100 Litern pro Quadratmete...
Veröffentlicht am 28. Juni 2024 um 09:54 Uhr von dpa

Fußballfans und Ausflügler müssen sich am Samstag in Teilen Deutschlands erneut auf heftige Unwetter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach rechnet Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag mit einer Schwergewitterlage, die vom Südwesten und Westen bis zur Mitte Deutschlands reichen dürfte. Schwere Gewitter mit teils extrem heftigem Starkregen zwischen 40 und 80 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden und großer Hagel um drei Zentimeter seien dann möglich, teilt der DWD mit.

Dazu könnten schwere Sturm- oder Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 140 Stundenkilometern kommen. Auch Tornados seien nicht ausgeschlossen. Am Samstagabend trifft die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft in Dortmund auf Dänemark.

Am Sonntagmorgen und -vormittag sei dann mit schweren Gewittern im Norden und Nordosten zu rechnen, die aber voraussichtlich etwas schwächer ausfallen als in der Nacht. Danach folge teils kräftiger und länger anhaltender Regen. Vom Westen und Südwesten bis in den Norden und Nordosten dürften bis Sonntagabend gebietsweise 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, stellenweise könnten es auch 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb von sechs bis zwölf Stunden werden.

Insgesamt könnten von Samstagabend bis Sonntagabend vor allem im Westen und Südwesten durch die Gewitter in einigen Regionen extreme Regenmengen von mehr als 100 Litern pro Quadratmeter zusammenkommen. Betroffen seien das westliche Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland und westliche Hessen sowie Nordrhein-Westfalen, prognostizierte der DWD.


Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
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