Nach der Chaosfahrt mit 26 Verletzten auf NRW-Autobahnen ist der festgenommene Lkw-Fahrer vorübergehend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Das sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Im Rahmen der ersten Untersuchungen des Mannes hätten sich Hinweise ergeben, dass der Mann psychisch krank sei. Ob der Lkw-Fahrer in der psychiatrischen Klinik verbleibe, müsse noch unter Mitwirkung von Staatsanwaltschaft und Gericht im Laufe des Tages entschieden werden. Die Auswertung der Blutproben des Lkw-Fahrers werde wie üblich noch längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Polizeisprecher. Dabei geht es um die Frage, ob der Lkw-Fahrer während der Chaosfahrt unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen gestanden hat. Der Lkw-Fahrer hatte auf vielbefahrenen Autobahnen in Nordrhein-Westfalen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Der auffällige Lastwagen fuhr in Schlangenlinien über die A46 und die A1 und löste am späten Samstagnachmittag zahlreiche Unfälle aus. Erst nach einem Zusammenstoß im Gegenverkehr kam der Lastwagen auf der A1 quer zur Fahrbahn stehend zum Stillstand. Nach bisherigem Stand wurden 50 Fahrzeuge in die Unfallserie verwickelt.
Bildnachweis: © Alex Talash/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Lkw-Fahrer nach Chaosfahrt vorerst in psychiatrischer Klinik
Ein Lkw fährt in Schlangenlinien über die Autobahn und löst eine Unfallserie aus, die erst mit einer Kollision im Gegenverkehr endet. Nun gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Fahrers.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Die NRW.BANK beteiligt sich an einem Sporthallenbauer aus Rheda-Wiedenbrück. Ziel ist Wachstum in Europa und mehr Kapazitäten im Hallenbau.
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 16. Februar 2026
Rheda-Wiedenbrück: Trotz Schneefall am Morgen - Rosenmontagszug zieht planmäßig durch die Stadt
Rosenmontags-Karneval in Rheda-Wiedenbrück: Zug startet wie geplant
Neueste Artikel
- 9. März 2026
7. März: Internationaler Gedenktag für die im Dienst verstorbenen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten
Gütersloh. Interpol hat im Jahr 2020 den 7. März zum Internationalen Gedenktag für im Dienst verstorbene...
Ein lauter Knall, ein Feuerblitz am Himmel, ein getroffenes Haus: Ein Meteorit sorgt für Aufregung. Viele Menschen wenden sich an die Behörden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein lauter Knall, ein Feuerblitz am Himmel, ein getroffenes Haus: Ein Meteorit sorgt für Aufregung. Viele Menschen wenden sich an die Behörden.
Ein Meteor über Westdeutschland und angrenzenden Ländern sorgt für Aufsehen. Das sei «ein schönes Lichtspektakel» gewesen, sagt eine Expertin.

