Die Militärregierung in Myanmar hat eine dreiwöchige Waffenruhe im Bürgerkrieg des Landes verkündet. Durch den Schritt sollen demnach die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben vom vergangenen Freitag erleichtert werden. Die Waffenruhe gelte ab heute und solle bis zum 22. April wirksam sein, hieß es in der Mitteilung der Militärführung. Zuvor hatten bereits mehrere wichtige Widerstandsgruppen eine einmonatige Waffenruhe angekündigt. Das Beben der Stärke 7,7 hatte am Freitag vor allem die zweitgrößte Stadt Mandalay, die Region Sagaing und die Hauptstadt Naypyidaw erschüttert. Es war noch im mehr als 1.000 Kilometer entfernten Bangkok zu spüren. Fünf Tage nach der Erdbebenkatastrophe wurde von der Militärregierung die Zahl der Todesopfer mit fast 2.900 angegeben. In Myanmar wuchs zuletzt die Kritik an der Junta, die das frühere Birma seit einem Putsch Anfang 2021 mit brutaler Härte regiert. Die Generäle sind in dem Vielvölkerstaat im Krieg mit der eigenen Bevölkerung und flogen Berichten zufolge auch nach dem Erdbeben weiter Luftangriffe auf Widerstandsgruppen, bei denen Dutzende starben.
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Myanmars Militärregierung verkündet Waffenruhe
Die Lage im Erdbebengebiet Myanmar ist nach wie vor dramatisch. Nun ruft die Militärregierung eine Waffenruhe aus. Das soll die Erdbebenhilfe erleichtern.
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