Zahlreiche Jugendfeuerwehren haben in Schleswig-Holstein durch Tausende Schläuche mehr als 60 Kilometer weit Wasser gepumpt und damit nach eigenen Angaben einen Weltrekord aufgestellt. Um 11.59 Uhr sei das Wasser auf dem Gelände des Medizin- und Sicherheitstechnikkonzerns Drägerwerk in Lübeck angekommen, sagte eine Sprecherin des Landesfeuerwehrverbands. Es stamme aus dem Anfang des Elbe-Lübeck-Kanals in Lauenburg im Süden des Bundeslandes. Mit 3217 Schläuchen sei eine Leitung mit einer Länge von 64,3 Kilometer gelegt worden. Die ersten Jugendfeuerwehren hätten schon morgens um 8.00 Uhr mit der Arbeit angefangen. Insgesamt hätten sich 114 Jugendfeuerwehren beteiligt. 1986 Menschen halfen demnach. 141 Pumpen seien im Einsatz gewesen. Die Aktion fand im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein statt. Nach Aussage der Sprecherin stammte der bisherige Weltrekord aus Südtirol, und liegt mit rund 63,2 Kilometern nur knapp unter dem nun erreichten Wert. Der Rekord soll nach früheren Angaben im Buch der Weltrekorde vom Rekord-Institut für Deutschland (RID) festgehalten werden.
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Verrückter Versuch: Wasser mehr als 60 Kilometer pupmen?
Einen rekordträchtigen Feuerwehreinsatz gab es heute im Norden. Dafür wurden Tausende Schläuche gelegt. Gebrannt hat es aber nicht.
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