3. August 2023 / News aus der Welt

Verletzte bei Fahrzeug- und Stichattacke in Südkorea

Ein Mann fährt in einer südkoreanischen Satellitenstadt nahe Seoul mit seinem Auto auf einem Gehweg Passanten an, dann geht er mit einem Messer auf mehrere Personen los. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Polizisten patrouillieren am Tatort in der Nähe einer U-Bahn-Station in Seongnam.
Veröffentlicht am 3. August 2023 um 18:29 Uhr von dpa

Bei einer mutmaßlichen Amoktat in Südkorea hat ein Mann mit einem Auto und einer Stichwaffe mehr als ein Dutzend Menschen verletzt. Der Mann habe zunächst sein Auto auf einen Gehweg in der Nähe einer U-Bahn-Station in der südlich von Seoul gelegenen Stadt Seongnam gelenkt und dabei mehrere Passanten mitgerissen und verletzt, berichteten südkoreanische Sender und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Augenzeugen und die Polizei.

Danach sei er ausgestiegen und in Richtung eines Kaufhauses gelaufen, wo er mit einem Messer wahllos auf Menschen eingestochen habe. Nach Angaben der Polizei wurden 14 Menschen verletzt, acht von ihnen schwer.

Der Verdächtige wurde den Berichten zufolge etwa zehn Minuten nach den ersten Notrufen am späten Nachmittag (Ortszeit) festgenommen. Die Behörden sprachen von nur einem Tatverdächtigen. Die Motive für sein Verhalten sind noch unklar.

Der Nachrichtensender YTN zeigte Bilder aus dem Inneren des Kaufhauses, auf denen ein Mann mit einer dunklen Kapuze mit einem mutmaßlichen Messer auf Menschen losging. Der Verdächtige ist laut Yonhap zwischen 20 und 30 Jahre alt. Neun Menschen seien von dem Angreifer mit dem Messer verletzt und mindestens fünf weitere Personen davor von ihm angefahren worden.

Der Vorfall ereignete sich nur etwa zwei Wochen nach dem Messerangriff eines Mannes auf vier Fußgänger in der Hauptstadt Seoul. Dabei wurde nach Polizeiangaben einer der Fußgänger getötet.


Bildnachweis: © Ahn Young-joon/AP/dpa
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