Im Iran ist die Zahl der Toten nach den schweren Unwettern der letzten drei Tage auf mindestens 69 gestiegen. Das gab das iranische Innenministerium am Sonntag laut Nachrichtenagentur Isna bekannt. Landesweit suchten Rettungskräfte weiterhin verzweifelt nach Vermissten. Bislang gab es über 40 Schwerverletzte und 37 000 Obdachlose, mehr als 20 000 Häuser wurden den Angaben zufolge schwer beschädigt. 24 der 31 Provinzen des Landes, einschließlich die Hauptstadt Teheran, waren in den letzten 72 Stunden von den Unwettern betroffen. Da auch in den nächsten Tagen mit Unwettern und Überschwemmungen zu rechnen ist, befürchten die Behörden weitere Tote. Am Sonntag war es für die Regierung noch zu früh, um das Ausmaß der Schäden zu bestimmen, die nach Einschätzung von Experten in Milliardenhöhe liegen dürften. Präsident Ebrahim Raisi versprach den Betroffenen Finanzhilfen, aber wegen der aktuellen Wirtschaftskrise ist unklar, wann die Hilfsgelder ausbezahlt werden können.
Bildnachweis: © Iranian Red Crescent Society/ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Unwetter im Iran: Zahl der Todesopfer auf 69 gestiegen
Fast das gesamte Land wurde von Unwettern heimgesucht. Es gibt 37 000 Obdachlose, die Zahl der Toten steigt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. August 2026
Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
Wie konnte es zu dem Fährunglück mit mehreren Toten kommen? Auf Zypern wird der Kapitän des Schiffes festgenommen - viele Menschen werden noch vermisst.
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Korruptionsaffäre in Monaco zieht weitere Kreise
Ein geplatztes Großprojekt, Ermittlungen und gegenseitige Vorwürfe: Die Korruptionsaffäre in Monaco nimmt weiter Fahrt auf.
- 4. September 2026
Der Inner Wheel Club Rheda-Wiedenbrück trauert um seine Gründungspräsidentin Issy Dresing
Issy Dresing prägte den IWC mit Projekten für Alleinerziehende und Kinder
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Korruptionsaffäre in Monaco zieht weitere Kreise
Ein geplatztes Großprojekt, Ermittlungen und gegenseitige Vorwürfe: Die Korruptionsaffäre in Monaco nimmt weiter Fahrt auf.
- 4. September 2026
Prozess um Tod dreier Kinder in den USA endet ohne Urteil
Eine Mutter räumt ein, ihre Kinder getötet zu haben und wäre laut Berichten trotzdem fast freigesprochen worden. Ein einzelner Geschworener soll ein einstimmiges Urteil verhindert haben.

