Tropensturm «Beryl» hat im Süden der USA eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders hart traf es die Bundesstaaten Texas und Louisiana an der Golfküste - Medien berichteten von mindestens acht Toten. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) waren in der Region immer noch zwei Millionen Haushalte ohne Strom, wie aus Daten der Seite «poweroutage.us» hervorging. Die Wiederherstellung der Stromversorgung könnte Wochen dauern - ein gefährliches Szenario für die Menschen, da die Temperaturen in den kommenden Tagen bei weit über 30 Grad liegen und ohne Elektrizität in vielen Haushalten auch die Klimaanlage ausfallen dürfte. US-Präsident Joe Biden rief für die Region den Katastrophenfall aus. Das bedeutet in erster Linie, dass Bundesmittel leichter in den Wiederaufbau fließen können und die Hilfe besser zwischen US-Regierung und den Bundesstaaten koordiniert werden kann. «Die größte Sorge sind derzeit die Stromausfälle und die extreme Hitze, die die Texaner treffen», mahnte Biden. Daher stelle man Generatoren bereit. Der Sturm wütete mit Starkregen und heftigen Winden, Tornados zerstörten Dutzende Häuser. «Beryl» hat sich mittlerweile deutlich abgeschwächt und zieht als post-tropischer Sturm weiter in den Mittleren Westen der USA. «Beryl» war am frühen Montagmorgen (Ortszeit) nahe der texanischen Ortschaft Matagorda als Hurrikan der Kategorie 1 von 5 auf Land getroffen, verlor dann aber an Stärke. Matagorda liegt rund 130 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Houston. Menschen drohen Wochen ohne Strom
Kein Hurrikan, aber trotzdem zerstörerisch
Bildnachweis: © Eric Gay/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tropensturm «Beryl» hinterlässt Verwüstung - nun droht Hitze
Zerstörte Häuser, überflutete Straßen: «Beryl» hat in Texas und Louisiana heftig gewütet. Es könnte Wochen dauern, bis die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt ist.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 11. Juli 2026
Geiselnahme in Berlin: Was wir wissen und was nicht
Ein Mann hält eine Frau in einem Supermarkt in Berlin fest. Es folgt ein stundenlanger Nervenkrieg - bis die Polizei den Mann überwältigt. Was bislang bekannt ist und welche Fragen noch offen sind.
- 12. Juli 2026
Mindestens 27 Tote bei Brandkatastrophe in Bangkok
Gegen Mitternacht bricht in einem Bierlokal in der Nähe eines beliebten Marktes ein verheerendes Feuer aus. Die Feuerwehr hat es bald unter Kontrolle - für viele aber zu spät.
Neueste Artikel
- 10. August 2026
Alarmierung per Fax - Großübung in ICE-Tunnel mit Problemen
Bei einer Übung in einem Eisenbahntunnel in Thüringen trainieren Einsatzkräfte den Ernstfall. Dabei kommen einige Schwachstellen zutage - wie der Einsatz von Faxgeräten.
- 10. August 2026
Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 20 Tote
Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Das Epizentrum liegt im Westen des Landes - in mehreren Städten werden Schäden an Gebäuden und Verletzte gemeldet. Das ist bisher bekannt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. August 2026
Alarmierung per Fax - Großübung in ICE-Tunnel mit Problemen
Bei einer Übung in einem Eisenbahntunnel in Thüringen trainieren Einsatzkräfte den Ernstfall. Dabei kommen einige Schwachstellen zutage - wie der Einsatz von Faxgeräten.
- 10. August 2026
Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 20 Tote
Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Das Epizentrum liegt im Westen des Landes - in mehreren Städten werden Schäden an Gebäuden und Verletzte gemeldet. Das ist bisher bekannt.

