Weil sein Hund seinen jüngeren Bruder angriff und tödlich verletzte, muss ein Mann in Großbritannien ins Gefängnis. Ein Gericht in der nordenglischen Stadt Leeds verurteilte den Hundehalter zu viereinhalb Jahren Haft. Bei dem Hund handelte es sich um einen sogenannten XL Bully, einen Mischling, der auf eine Pitbull-Terrier-Art zurückgeht. Das Tier hatte den 51 Jahre alten Bruder seines Besitzers im April 2023 in einer Wohnung attackiert. Der Halter versuchte noch, den Hund vom Opfer wegzuzerren - aber vergebens. Das Tier wurde am Tatort von Polizisten getötet. Der Angeklagte bekannte sich vor Gericht schuldig. Er habe einen gefährlichen Hund nicht unter Kontrolle gehabt. In Großbritannien kam es innerhalb einiger Monate zu mehreren tödlichen Angriffen von XL Bullys. Die öffentliche Empörung war so groß, dass die britische Regierung die bisher nicht klassifizierten Hunde als eigene Rasse anerkannte - um sie umgehend zu verbieten. Die Tiere dürfen mittlerweile nicht mehr verkauft werden. Der Besitz ist strafbar - es sei denn, die Eigentümer können nachweisen, dass ihr Hund ungefährlich ist und eine Ausnahmegenehmigung haben. Die Tiere müssen dann Maulkorb tragen, an der Leine geführt werden und kastriert sein.Verbot von XL Bullys in Großbritannien
Bildnachweis: © Jacob King/Press Association/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tier tötete Bruder: Haft für Hundehalter in England
Der XL Bully war nicht mehr zu kontrollieren - mit tödlichen Folgen für einen Mann. Dessen Bruder muss nun ins Gefängnis.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Bewohner kehren nach Waldbrand in Hürtgenwald zurück
Die Flammen rückten bis auf 250 Meter an die Häuser heran – jetzt dürfen die Menschen zurück. Der Landrat des Kreises Düren gab am Abend seine Zustimmung.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Bewohner kehren nach Waldbrand in Hürtgenwald zurück
Die Flammen rückten bis auf 250 Meter an die Häuser heran – jetzt dürfen die Menschen zurück. Der Landrat des Kreises Düren gab am Abend seine Zustimmung.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.

