Der Tod des 13-Jährigen und der 15-Jährigen in einem hessischen Badesee war nach Einschätzung der Ermittler ein Unfall. «Es war ein Badeunfall, da sind wir uns ganz sicher», sagte ein Polizeisprecher heute. Die beiden hätten schwimmen können und sich im Wasser gegenseitig helfen wollen. Dass sie in dem See in Not gerieten, «dürfte auch an den niedrigen Wassertemperaturen gelegen haben». Wie kalt der Breitenbacher See zum Zeitpunkt des Unfalls war, stand zunächst nicht fest. Einzelheiten zur Todesursache werde möglicherweise eine Obduktion ergeben. Mehrere Jugendliche waren am Nachmittag auf einem Boot auf dem See unterwegs. Der Junge und das Mädchen waren ins Wasser gegangen und danach aus zunächst noch unklarer Ursache untergegangen. Die anderen Jugendlichen hätten auch noch versucht, sie zu retten und auch sofort Hilfe geholt, aber ohne Erfolg, berichtete die Polizei. Mehrere Stunden lang suchten Helfer unter anderem von DLRG und Feuerwehr nach den beiden. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Als das Kind und die Jugendliche gefunden wurden, konnte trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen nur noch ihr Tod festgestellt werden.
Bildnachweis: © Yuliya Krannich/TVNews-Hessen/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Teenager in See ertrunken: Polizei geht von Badeunfall aus
Ein Junge und ein Mädchen sind in einem See tödlich verunglückt. Die Polizei kann den Ablauf inzwischen rekonstruieren.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Nach Ätna-Ausbruch: Flugbetrieb wieder weitgehend normal
Nach dem Ätna-Ausbruch kehrt am Flughafen Catania wieder Normalität ein. Einige Flüge, etwa nach Deutschland, bleiben aber weiterhin betroffen.
- 16. August 2026
Feuerwehr in Monschau: Fahren Einsatz zurück
Die Lage in Monschau an der belgischen Grenze hat sich laut Feuerwehr entspannt. Man halte zunächst nur noch 20 Kräfte vorsorglich vor Ort.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Nach Ätna-Ausbruch: Flugbetrieb wieder weitgehend normal
Nach dem Ätna-Ausbruch kehrt am Flughafen Catania wieder Normalität ein. Einige Flüge, etwa nach Deutschland, bleiben aber weiterhin betroffen.
- 16. August 2026
Feuerwehr in Monschau: Fahren Einsatz zurück
Die Lage in Monschau an der belgischen Grenze hat sich laut Feuerwehr entspannt. Man halte zunächst nur noch 20 Kräfte vorsorglich vor Ort.

