5. Januar 2024 / News aus der Welt

Starke Hochwasser auch in England und Frankreich

Einige Regionen Deutschlands kämpfen mit hohen Pegelständen und Überflutungen. Im Ausland gibt es ähnliche Probleme.

Der Worcestershire Cricket Ground ist nach starken Regenfällen überschwemmt.
Veröffentlicht am 5. Januar 2024 um 19:51 Uhr von dpa

Weite Teile von England sind von Hochwasser bedroht. Mehr als 1000 Grundstücke landesweit seien bereits überflutet, sagte die Hochwasserexpertin der Umweltbehörde Environment Agency, Caroline Douglass, der BBC. Die Zahl werde noch steigen. Fast jeder Fluss in England führe außergewöhnlich viel Wasser, und einige Gewässer hätten ihren höchsten je gemessenen Stand erreicht.

Der britische Premierminister Rishi Sunak wurde kritisiert, weil er zunächst nicht in die Flutgebiete reiste. Der konservative Regierungschef versicherte, die Behörden hätten die Lage im Griff. Die Opposition forderte den Einsatz einer Taskforce.

Noch für heute sowie morgen wurde mit erheblichen Überschwemmungen am Fluss Trent in den Midlands sowie im westenglischen Gloucester gerechnet. Die Auswirkungen dürften noch Tage zu spüren sein, da der Boden gesättigt sei und das Wasser nicht ablaufe, hieß es. Hunderte Flutwarnungen waren in Kraft. Luftaufnahmen zeigten, wie große Flächen unter Wasser standen. Einige Bahnverbindungen vor allem in Westengland waren unterbrochen, auch Straßen waren überschwemmt.

Im Ostlondoner Viertel Hackney Wick wurden etwa 50 Menschen in Sicherheit gebracht, nachdem ein Kanal über die Ufer getreten war. Auf der Themse sank ein vertäutes Partyboot in der britischen Hauptstadt nach Starkregen. Niemand wurde verletzt.

Einzelne Schulen in Frankreich geschlossen

Wegen des Hochwasser bleiben zudem in Nordfrankreich am Montag einzelne Schulen geschlossen. 13 Einrichtungen könnten zum Schulbeginn nach den Weihnachtsferien keine Schüler empfangen, teilte die Präfektur Pas-de-Calais mit. Der Unterricht solle teils an anderen Ort und teils online abgehalten werden.

Starker Regen hatte in dem Gebiet etliche Flussläufe zum Überlaufen gebracht. Mittlerweile gilt im Pas-de-Calais aber nur noch die zweithöchste Warnstufe Orange. Mehr als 700 Menschen mussten ihre Häuser wegen der Überflutungen verlassen. Rund 250 Menschen haben noch immer keinen Strom, hieß es von der Präfektur. Bereits Anfang November war Nordfrankreich von Überschwemmungen getroffen worden.


Bildnachweis: © David Davies/PA Wire/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Lokalnachrichten Rheda-Wiedenbrück

Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.

weiterlesen...
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Lokalnachrichten Rheda-Wiedenbrück

Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.

weiterlesen...
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
News aus der Welt

Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache
News aus der Welt

Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.

weiterlesen...
Tote bei Waffenkontrolle: Was wissen wir und was nicht
News aus der Welt

Bei einer Kontrolle im Landkreis Neumarkt werden zwei Behördenmitarbeiter erschossen. Ein 60-Jähriger verschanzte sich stundenlang – was geschah bei dem Einsatz?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache
News aus der Welt

Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.

weiterlesen...
Tote bei Waffenkontrolle: Was wissen wir und was nicht
News aus der Welt

Bei einer Kontrolle im Landkreis Neumarkt werden zwei Behördenmitarbeiter erschossen. Ein 60-Jähriger verschanzte sich stundenlang – was geschah bei dem Einsatz?

weiterlesen...