Fluffig statt knusprig: Wie wär's mal mit einem Eis in einem luftigen Brötchen statt in einer krossen Waffel? «Eis im Brioche» heißt eine traditionelle Eisspezialität aus Sizilien, die jetzt auch in Deutschlands Eisdielen Einzug hält. Marco Caimmi verkauft den «Eis-Burger» seit der letzten Saison in seiner Eisdiele Crema Gelato in Baden-Baden - «und ich kann sagen, unseren Kunden hat das sofort gefallen», sagt der 35-Jährige. Seinen Angaben zufolge ist er in der Kurstadt bisher der Einzige, der diese Spezialität verkauft. Anderswo im Südwesten und bundesweit gibt es die Leckerei aber auch schon. 2025 könnte der Sommer des Eis-Burgers werden. Dabei werden klassischerweise bis zu zwei Kugeln Eis in das aufgeschnittene Brioche gepackt, etwas Sahne dazu und fertig. «Man kann es mit einem Löffel essen oder einfach reinbeißen», sagt Caimmi. Sein vierköpfiges Team besteht aus Sizilianern - sie fanden die Idee, die Leckerei in Deutschland zu verkaufen, sofort super. Auf Sizilien sei man verrückt danach, sagt ihr Chef. Kunde Uli Strobl ist sehr angetan und wählt Schokoladeneis für seine Brioche. «Also es ist wie ein Eiskuchen. Finde ich gut», sagt er. Zwar esse er Brioche sonst am liebsten mit Gänseleber und einem Gewürztraminer dazu - aber mit Eis sei es auch echt lecker, meint er. Sizilianer übrigens essen Eis im Brioche (Gelato con Brioche, wie es auf Italienisch heißt) vorzugsweise mit Pistazien- und Nusseis zum Frühstück. Aber eigentlich gehen alle Tageszeiten und Eissorten, sagt Caimmi. Kann man den Eis-Burger nicht auch mit einem normalen Brötchen machen? Auf keinen Fall, sagt Annalisa Carnio, Geschäftsführerin des Dachverbandes der italienischen Eisdielen in Deutschland, Uniteis. «Nur Brioche!» In Deutschland sei die Spezialität als Trend noch neu, werde aber immer bekannter. Außerdem könne man beim Eisessen auf einen Pappbecher verzichten, was gut für die Umwelt sei. Das weiche, runde Hefeteiggebäck bezieht Eisdielenbesitzer Caimmi direkt aus Sizilien. Dort werden die Brioche frisch gebacken und zum Frischhalten einzeln verpackt - was wiederum den umweltschonenden Effekt durch den nicht benötigten Pappbecher doch etwas schmälert, wie er einräumt.Nur im speziellen Brioche-Brötchen
Bildnachweis: © Markus Lenhardt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sommertrend '25? Eis im Brioche-Brötchen
Eis im Becher, Eis am Stiel, Eis in der Waffel - kennt man. Aber Eis im Brötchen? Dieser Eis-Trend könnte diesen Sommer schwer angesagt werden.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 13. August 2026
LeseSnacks im Kloster Wiedenbrück: Fallobst im Fokus
Am 17.09.2026 ab 19:30 Uhr präsentieren die LeseSnacks Geschichten über Fallobst im Kloster Wiedenbrück.
- 13. August 2026
Mutter wollte Söhne anzünden - Entlassung aus Klinik
Spiritus, Feuerzeuge und plötzlich Panik im Supermarkt: Eine Mutter hat versucht, ihre beiden Söhne zu ermorden. Daran hat das Gericht keine Zweifel - und entscheidet doch zugunsten der Angeklagten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. August 2026
Mutter wollte Söhne anzünden - Entlassung aus Klinik
Spiritus, Feuerzeuge und plötzlich Panik im Supermarkt: Eine Mutter hat versucht, ihre beiden Söhne zu ermorden. Daran hat das Gericht keine Zweifel - und entscheidet doch zugunsten der Angeklagten.
- 13. August 2026
Meta sperrt in Australien mehr als 750.000 Jugend-Accounts
Seit Dezember dürfen unter 16-Jährige in Australien keine Konten bei vielen sozialen Netzwerken mehr haben. Meta zieht nun Bilanz: 750.000 Konten wurden gesperrt – doch die Umsetzung bleibt schwierig.

