Eine Herde wildlebender Elefanten ist in Sri Lanka von einem Personenzug erfasst worden - für mindestens sechs der Tiere endete der Zusammenstoß tödlich. Fünf der Elefanten seien direkt bei der nächtlichen Kollision gestorben, berichteten der einheimische Sender Ada Derana und weitere sri-lankische Medien. Einer von zunächst zwei schwer verletzten Elefanten sei später an den Verletzungen gestorben. Der Zug entgleiste, von den Insassen wurde jedoch niemand verletzt. Das Unglück ereignete sich den Berichten zufolge Mittwochnacht (Ortszeit) in der Nähe eines Wildtierreservats auf der Strecke zwischen Batticaloa im Osten der Insel und der Wirtschaftsmetropole Colombo an der Westküste. Ein Verband von sieben Elefanten habe die Gleise überqueren wollen, als sie von dem heranfahrenden Zug erfasst worden seien. Der noch lebende, aber verletzte Elefant werde behandelt. Die verstorbenen Tiere der Herde seinen zwischen 8 und 20 Jahre alt gewesen. Wie die Zeitung «Daily Mirror» berichtete, gab es nach dem Unglück im Parlament eine Diskussion mit verschiedenen Ministern, in der es um Maßnahmen ging, durch die solche Kollisionen mit Elefanten in Zukunft besser verhindert werden können. Dazu sollten etwa auch verstärkt digitale Technologien eingesetzt werden, hieß es. Auf der auch als Ferienparadies bekannten Insel kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Zügen und Elefanten. Die Rüsseltiere haben in dem mehrheitlich buddhistischen Land einen hohen Stellenwert und gelten als heilig.Besser Unfallschutzmaßnahmen
Bildnachweis: © Priyan Malinda/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sechs Elefanten sterben in Sri Lanka bei Kollision mit Zug
Auf der Insel kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Zügen und Elefanten. Beim jüngsten Unglück dieser Art sterben mehrere Dickhäuter.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 17. August 2026
Betäubt, vergewaltigt und gefilmt - Was treibt Täter an?
Der Missbrauchsskandal der Französin Gisèle Pelicot hat in Deutschland viele erschüttert. Aber auch hierzulande werden immer öfter Fälle bekannt von Frauen, die betäubt und vergewaltigt werden.
- 17. August 2026
Mathematiker will Formel für Liebe gefunden haben
Liebe ist nicht mystisch oder unberechenbar – sie folgt erkennbaren Mustern, die durch Mathematik beschreibbar sind. Das zumindest behauptet ein Mathematiker. Doch der Ansatz überzeugt nicht alle.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. August 2026
Betäubt, vergewaltigt und gefilmt - Was treibt Täter an?
Der Missbrauchsskandal der Französin Gisèle Pelicot hat in Deutschland viele erschüttert. Aber auch hierzulande werden immer öfter Fälle bekannt von Frauen, die betäubt und vergewaltigt werden.
- 17. August 2026
Mathematiker will Formel für Liebe gefunden haben
Liebe ist nicht mystisch oder unberechenbar – sie folgt erkennbaren Mustern, die durch Mathematik beschreibbar sind. Das zumindest behauptet ein Mathematiker. Doch der Ansatz überzeugt nicht alle.

