Deutschland ist beim Wetter in den kommenden Tagen zweigeteilt. Im Norden steht vor allem Schnee ins Haus. Am Donnerstag legt sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) eine Luftmassengrenze quer über die Mitte Deutschlands und trennt eine polare Luftmasse im Norden von einer subtropischen Luftmasse im Süden. Im Tagesverlauf ziehen dann im Norden einiges an Schnee und im Süden Regen auf. «Nur ganz vereinzelt in lokalen Kältelöchern kann es zu Glatteis kommen», sagte die Meteorologin Julia Tuschy vom DWD. Der Schnee aber sei das eigentliche Problem. «Dass es bis in tiefe Lagen schneit, ist relativ sicher», so Tuschy. Aber es sei nicht sicher, wie viel letztlich davon liegen bleibe. Den meisten Schnee dürfte laut der Meteorologin ein breiter Streifen vom Rheinland über den Raum Hannover und die Altmark in Sachsen-Anhalt bis nach Nordbrandenburg abbekommen. Das Rheinland über Ostwestfalen bis zum Raum Hannover seien in den Früh- und Vormittagsstunden zum Berufsverkehr betroffen. «Innerhalb von drei bis sechs Stunden sind durchaus fünf bis zehn Zentimeter Nassschnee zu erwarten», sagte Tuschy. Erhebliche Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr seien dann auch möglich. In den Mittags- und Nachmittagsstunden soll sich der Schneefall im Westen allerdings schon wieder abschwächen - in Sachsen-Anhalt und Nordbrandenburg dürfte es dagegen stärker werden. «Auch dort können in kurzer Zeit um die fünf Zentimeter zusammenkommen.» In der Südhälfte ist bei Höchstwerten zwischen sechs und 14 Grad von Schnee nicht viel zu merken. In der Nordhälfte erwartet der Wetterdienst null bis sechs Grad. Im Laufe des Freitags beruhigt sich dann das Wetter. «Im Norden und Nordosten ist noch mit Schneeschauern zu rechnen», sagte die Meteorologin. Im Süden bleibt es dagegen meist trocken. Die Höchstwerte liegen bei ein bis fünf Grad, im Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Am Samstag bestimmen vor allem Wolken das Bild und nur noch ganz vereinzelt treten ein paar Schneeschauer auf. Mit minus ein bis plus vier Grad wird es noch einmal etwas kühler. Im Bergland bleibt es beim Dauerfrost.Berufsverkehr zum Teil betroffen
Zum Wochenende noch einmal kälter
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Schnee und Regen bei Temperaturen bis 14 Grad
Während im Norden Schnee und Glätte drohen, bleibt es im Süden bei mildem Regenwetter. Doch das Wochenende bringt nochmals frostige Temperaturen.
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