7. Mai 2025 / News aus der Welt

Schlag gegen Waffen- und Drogenhändler - 16 Festnahmen

Frühmorgens rücken Hunderte Beamte zu einer Razzia in vier Bundesländern aus. Auch in ein Bordell dringen sie ein. Sie stellen etwa einen Schießkuli, vier Goldbarren und Drogen sicher. Was noch?

Eine Razzia gegen mutmaßliche Drogen- und Waffenhändler in vier Bundesländern hat auch ein Mehrfamilienhaus in Hagen in den Fokus genommen.
Veröffentlicht am 7. Mai 2025 um 18:37 Uhr von dpa

Bei einem Schlag gegen mutmaßliche Drogen- und Waffenhändler in vier Bundesländern hat die Polizei 14 Männer und zwei Frauen vorläufig festgenommen. Die Fahnder stellten mehr als 60 Schusswaffen, darunter einen entsprechend umgebauten Kuli, Tausende Schuss Munition, Waffenteile sowie ein halbes Kilo Drogen wie Kokain und Cannabis sicher, wie das hessische Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden mitteilte.

Zu der frühmorgendlichen Razzia mit mehreren hundert Beamten war es in 34 Objekten in Hessen in den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf sowie in Marburg und Hanau, in Thüringen im Wartburgkreis, in Niedersachsen in Holzminden und in Nordrhein-Westfalen in Hagen, Duisburg und im Sauerland gekommen. Zu den Orten der Razzia zählten Wohnungen und Geschäftsräume - und ein Bordell im Hochsauerlandkreis.

18 Beschuldigte

Die Polizeiaktion auch mit Spezialkräften und Zollfahndern richtete sich laut dem hessischen LKA gegen «zwei deutschlandweit agierende Tätergruppierungen aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität». Fünf der vorläufig festgenommenen Männer sollten dem Haftrichter mit Blick auf Untersuchungshaft vorgeführt werden. Insgesamt gibt es 18 Beschuldigte im Alter von 22 bis 62 Jahren.

Die Beamten stellten auch mehr als 50 Handys, fast 10.000 Euro Bargeld, vier Goldbarren im Wert von insgesamt rund 40.000 Euro und sechs hochwertige Uhren sicher.

Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz?

Den Beschuldigten wird laut dem hessischen LKA «die gewerbs- und bandenmäßig organisierte illegale Einfuhr und der Handel von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie der Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen». Sie sollen Schusswaffen mit Munition im Ausland gekauft haben, um sie in Deutschland wieder zu verkaufen. Bei der mutmaßlichen Einfuhr von Cannabisprodukten und Kokain soll es um einen wohl «zwei- bis dreistelligen Kilobereich» gegangen sein.


Bildnachweis: © Alex Talash/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Tomaten, Gemüse & Grillfleisch: Hof Rascher startet in die Saison
Partner News

St. Vit: Hof Rascher startet in die Saison – Tomaten, Kohlrabi, Brokkoli, Rote Bete und Grillfleisch vom eigenen Strohschwein.

weiterlesen...
Geiselnahme in Berlin: Was wir wissen und was nicht
News aus der Welt

Ein Mann hält eine Frau in einem Supermarkt in Berlin fest. Es folgt ein stundenlanger Nervenkrieg - bis die Polizei den Mann überwältigt. Was bislang bekannt ist und welche Fragen noch offen sind.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Influencerin Sydney Towle mit 26 an Krebs gestorben
News aus der Welt

Eigentlich veröffentlichte Sydney Towle Surf- und Tanzvideos in den sozialen Medien. Doch dann wurde bei ihr Krebs diagnostiziert - und die Influencerin dokumentierte ihren Kampf dagegen.

weiterlesen...
 Auffahrunfall auf der Gütersloher Straße
Polizeimeldung

Gütersloh (ots) - Rheda-Wiedenbrück (MK) - Am Donnerstagnachmittag (06.08., 17.00 Uhr) ereignete sich auf der...

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Influencerin Sydney Towle mit 26 an Krebs gestorben
News aus der Welt

Eigentlich veröffentlichte Sydney Towle Surf- und Tanzvideos in den sozialen Medien. Doch dann wurde bei ihr Krebs diagnostiziert - und die Influencerin dokumentierte ihren Kampf dagegen.

weiterlesen...
Undefinierbarer Geruch führt zu Zwischenlandung von Flieger
News aus der Welt

Eigentlich wollten die Passagiere von Südafrika nach Deutschland fliegen - doch sie kamen in der Republik Kongo an. Der Grund war ein Geruch in der Kabine. Was passiert jetzt?

weiterlesen...