Die Sanierung des Arlberg-Straßentunnels in Österreich soll laut Autobahnbetreiber Asfinag wie geplant im November abgeschlossen sein. «Aus aktueller Sicht hält der Zeit- und Kostenplan», sagte Geschäftsführer Andreas Fromm. In das «Sicherheits- und Serviceupgrade» des 14 Kilometer langen Tunnels zwischen den Bundesländern Tirol und Vorarlberg fließen rund 100 Millionen Euro. In den kommenden Jahren soll es keine weiteren langen Sperren geben. Der 1978 eröffnete Tunnel ist seit 15. April gesperrt. Er ist unter anderem ein wichtiges Teilstück auf der Strecke zwischen Deutschland und Italien. Die Verkehrsfreigabe soll am 22. November und damit pünktlich zur Wintersaison erfolgen. Neben der Erneuerung der Fahrbahn und der Tunnelbeschichtung wird bei St. Jakob am Arlberg eine neue Mautstelle errichtet. Die Umleitungen über den Arlbergpass funktionierten von einigen Spitzentagen abgesehen problemlos, hieß es. Großräumige Ausweichstrecken führen über Rosenheim und Kufstein oder über den Gotthard und San Bernardino in der Schweiz.
Bildnachweis: © Zeitungsfoto.At/Liebl Daniel/apa/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sanierung des Arlbergtunnels im Zeitplan
Der 14 Kilometer lange Tunnel ist fast 50 Jahre alt. Immer wieder wurde er kurzzeitig oder auch monatelang für Bauarbeiten gesperrt. Zur Wintersaison soll es damit fürs Erste vorbei sein.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Am 9. Juli werden zwischen 8 und 11 Uhr Verkehrswege zur Instandhaltung gesperrt.
- 26. Juni 2026
Rheda-Wiedenbrück: Neuer Kreisverkehr an der Hauptstraße, ab Ende Juli rollt der Verkehr wieder
An der Hauptstraße wird kräftig gebaut. Ende Juli soll der Verkehr durch den neuen Kreisel wieder rollen, bis dahin gilt eine geänderte Führung ...
So viele Mannschaften wie nie, und trotzdem fällt das Traditionsturnier aus. Der Wiedenbrücker TV sagt den Ems-Cup wegen der extremen Hitze ab.
Neueste Artikel
- 22. Juli 2026
Bericht: Hangrutsch löste Zugunglück von Riedlingen aus
Drei Menschen sterben und Dutzende werden verletzt, als im vergangenen Sommer ein Regionalzug in Baden-Württemberg entgleist. Nun gibt es einen offiziellen Untersuchungsbericht.
Die Gewerkschaft der Polizei sieht die DB Sicherheit primär zuständig, um das Alkoholverbot an Bahnhöfen durchzusetzen. Entscheidend sei die konsequente Umsetzung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Juli 2026
Bericht: Hangrutsch löste Zugunglück von Riedlingen aus
Drei Menschen sterben und Dutzende werden verletzt, als im vergangenen Sommer ein Regionalzug in Baden-Württemberg entgleist. Nun gibt es einen offiziellen Untersuchungsbericht.
Die Gewerkschaft der Polizei sieht die DB Sicherheit primär zuständig, um das Alkoholverbot an Bahnhöfen durchzusetzen. Entscheidend sei die konsequente Umsetzung.

