In Nepal haben mindestens 454 Bergsteigerinnen und Bergsteiger eine Genehmigung für die Besteigung des welthöchsten Bergs, des Mount Everest, bekommen. Das sei die höchste Anzahl an Genehmigungen, die je in einer Saison für den 8848 Meter hohen Berg ausgestellt wurde, teilte das zuständige Tourismusministerium in der Hauptstadt Kathmandu mit. Eine solche Genehmigung kostet in Nepal In der derzeitigen Frühlingssaison hätten bislang insgesamt 361 Bergsteiger und 93 Bergsteigerinnen aus 61 Ländern Genehmigungen erhalten. Die meisten von ihnen kämen aus China (96) und den USA (87). Aus Deutschland hätten sieben Personen eine Genehmigung bekommen. Die Frühlingssaison von April bis Juni zieht jeweils besonders viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger an, da es dann am ehesten gute «Wetterfenster» für die Besteigung gibt. Die Zahl der beantragten und ausgestellten Genehmigungen dürfte noch steigen. Im Jahr 2019, als Stau in der sogenannten Todeszone des Mount Everest Schlagzeilen machte, hatte das nepalesische Tourismusministerium 381 Genehmigungen ausgestellt. In der Todeszone auf über 8000 Metern baut der menschliche Körper ab und kann sich nicht erholen. Der Mount Everest liegt auf der Grenze zwischen Nepal und China. Besteigen kann man den Berg grundsätzlich von beiden Ländern aus. Doch ab 2019 war es ausländischen Bergsteigerinnen und Bergsteigern nicht mehr möglich, aus China zu kommen. Auch in dieser Frühlingssaison gebe es aus China keine entsprechenden Genehmigungen, sagte der Gründer des österreichischen Expeditionsveranstalters Furtenbach Adventures, Lukas Furtenbach, dem Bergsteigernachrichtenportal «Explorers Web».
11.000 Dollar, also gut 10.000 Euro. Für die gesamte Expedition bezahlt eine Person in der Regel rund 40.000 bis 100.000 Euro. Darin enthalten sind auch Beträge für Ausrüstung, Zelte, Inlandsflüge, Essen, Sauerstoffflaschen und ein einheimisches Helferteam.
Bildnachweis: © Rizza Alee/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rekordzahl von Bergsteigern will auf den Mount Everest
Jahr für Jahr reisen Menschen nach Nepal, um den höchsten Berg der Welt zu erklimmen - und es werden immer mehr. Das Unterfangen ist nicht günstig: Expeditionen können bis zu 100.000 Euro kosten.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
Neueste Artikel
- 5. Oktober 2026
Rumänien verdoppelt Abschussquote für Bären trotz Kritik
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
- 5. Oktober 2026
Medizin-Nobelpreis an zwei Deutsche und einen US-Forscher
Gleich zwei Deutsche erhalten den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Für Forschung zur gezielten Veränderung von Zellen wird zudem auch ein US-Amerikaner geehrt. Ihre Erkenntnisse werden schon genutzt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. Oktober 2026
Rumänien verdoppelt Abschussquote für Bären trotz Kritik
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
- 5. Oktober 2026
Medizin-Nobelpreis an zwei Deutsche und einen US-Forscher
Gleich zwei Deutsche erhalten den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Für Forschung zur gezielten Veränderung von Zellen wird zudem auch ein US-Amerikaner geehrt. Ihre Erkenntnisse werden schon genutzt.

