4. Juli 2024 / News aus der Welt

Rekordtempo: Alpenautobahn A13 schon Freitag offen

Rund um die Uhr haben Bauarbeiter an der Instandsetzung des zerstörten Autobahnstücks durch die Alpen in der Schweiz gearbeitet. Das Wetter spielte mit, nun kommt die gute Nachricht.

Die Bauarbeiten an der A13 gingen schneller voran als erwartet.
Veröffentlicht am 4. Juli 2024 um 10:14 Uhr von dpa

Durch einen Tag- und Nachteinsatz sind die Reparaturarbeiten an der Schweizer Alpenautobahn A13 auf der Bernardino-Route im Rekordtempo vorangekommen. Die Autobahn, die nach Unwettern durch Hochwasser und einen Schuttstrom auf 200 Metern fortgerissen worden war, wird schon Freitag wieder befahrbar sein, wie das Bundesamt für Straßen (Astra) mitteilt. Zunächst läuft der Verkehr einspurig in jede Richtung.

Verkehr mit reduzierter Geschwindigkeit 

«Der Verkehr wird dann im Gegenverkehr mit zuverlässiger Höchstgeschwindigkeit von 60 bis 80 Kilometern in der Stunde auf dem wiedereröffneten Abschnitt fahren können», sagte Astra-Sprecher Jérôme Jacky. «Die Straße steht sowohl dem Personen- als auch dem Schwerverkehr zur Verfügung.» Bis Ende des Jahres soll die Autobahn komplett zweispurig in beide Richtungen fertig sein.

Die Strecke ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung und vor allem für den Ferienreiseverkehr wichtig, zumal eine andere Verbindung über die Alpen, über den Simplonpass, wegen eines Murgangs gesperrt ist. 

Ein 200 Meter langes Teilstück der A13 war bei schweren Unwettern am 21. Juni durch die Wassermassen des Flusses Moesa fortgerissen worden. Zunächst hatte das Bundesamt eine Wiedereröffnung am 10. Juli ins Auge gefasst.

Warum alles schneller ging als gedacht

Mehrere Faktoren hätten den schnellen Aufbau begünstigt, berichtete die Zeitung «Blick»: Das Wasser der Moesa ging schneller zurück als erwartet und es gab keine neuen schweren Niederschläge. Zudem hatte das vom Berg heruntergekommene Wasser Stein und Geröll heruntergespült, das für den Aufbau der Piste genutzt werden konnte - und es wurde Tag und Nacht gearbeitet.


Bildnachweis: © Samuel Golay/KEYSTONE/TI-PRESS/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
News aus der Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
News aus der Welt

Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mathematiker will Formel für Liebe gefunden haben
News aus der Welt

Liebe ist nicht mystisch oder unberechenbar – sie folgt erkennbaren Mustern, die durch Mathematik beschreibbar sind. Das zumindest behauptet ein Mathematiker. Doch der Ansatz überzeugt nicht alle.

weiterlesen...
Waldbrand im Hohen Venn: Lage stabil
News aus der Welt

Leichter Regen, feuchte Luft, kein Wind: Das Feuer im Hohen Venn rückt nicht mehr näher auf die deutsche Grenze zu, die Lage hat sich stabilisiert. In der Nacht mussten Anwohner ihre Häuser verlassen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mathematiker will Formel für Liebe gefunden haben
News aus der Welt

Liebe ist nicht mystisch oder unberechenbar – sie folgt erkennbaren Mustern, die durch Mathematik beschreibbar sind. Das zumindest behauptet ein Mathematiker. Doch der Ansatz überzeugt nicht alle.

weiterlesen...
Waldbrand im Hohen Venn: Lage stabil
News aus der Welt

Leichter Regen, feuchte Luft, kein Wind: Das Feuer im Hohen Venn rückt nicht mehr näher auf die deutsche Grenze zu, die Lage hat sich stabilisiert. In der Nacht mussten Anwohner ihre Häuser verlassen.

weiterlesen...