München (dpa/lby) - Die Bundespolizei hat an den Außengrenzen zu Bayern mehr als 30 mutmaßlich gewaltbereiten Fußballfans die Einreise verweigert. Dies teilte die Bundespolizeidirektion in München mit. Die Grenzkontrollen waren am 7. Juni aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft wieder eingeführt worden. Laut der Direktion wurde in den ersten 20 Tagen der Kontrollen insgesamt 37 Personen die Einreise in den Freistaat verweigert, weil die Betroffenen als gewaltbereite Fans gelten. Die Bundespolizeidirektion München ist für den Schutz der mehr als 800 Kilometer langen Grenze zu Österreich sowie für mehr als 350 Kilometer Grenze zu Tschechien zuständig. In den knapp drei Wochen der Kontrollen sind nach Angaben der Beamten an den Grenzen auch 186 Menschen festgenommen worden, weil sie per Haftbefehl gesucht wurden. Das sei ein Haftbefehlstreffer alle zweieinhalb Stunden, berichtete die Bundespolizei.
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Polizisten weisen bei Grenzkontrollen 37 Hooligans ab
Die Angst vor Ausschreitungen bei der Fußball-EM war groß. Deshalb hat Deutschland Grenzkontrollen wieder eingeführt. Dies zeigt Wirkung.
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