10. Januar 2025 / News aus der Welt

Entwarnung nach Amokalarm an Berliner Grundschule

Mehr als 30 Kinder sind noch in einer Berliner Grundschule, als am Nachmittag Amokalarm ausgelöst wird. Am Abend kommt dann Entwarnung. Schuld war wahrscheinlich ein technischer Defekt.

Schwerbewaffnete Polizisten durchsuchen eine Grundschule in Berlin. Doch am Abend kommt Entwarnung.
Veröffentlicht am 10. Januar 2025 um 19:05 Uhr von dpa

Aufatmen im Berliner Ortsteil Schmargendorf: Nach dem Amokalarm an einer Grundschule hat die Polizei am Abend Entwarnung gegeben. «Es hat kein Amoklauf stattgefunden», sagte ein Polizeisprecher. Offenbar habe es sich um einen technischen Defekt gehandelt. Das müsse nun in den kommenden Tagen überprüft werden. 

Zum Zeitpunkt des Alarms hielten sich nach Polizeiangaben noch mindestens 30 Kinder im Hort der Schule auf. Die Einsatzkräfte durchsuchten Raum für Raum und brachten diese sowie die Lehrkräfte nach draußen. Die Einsatzkräfte waren gegen 16.15 Uhr informiert worden. Mehr als 100 Polizei- und Feuerwehrleute waren an der Judith-Kerr-Grundschule. Auch Ärzte und Psychologen waren für den Fall der Fälle vor Ort. «Es ist eine sehr belastende Situation für die Kinder, weil wir mit schwer bewaffneten Spezialkräften in der Schule sind», so der Polizeisprecher. 

Kältebus der Feuerwehr vor Ort

Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, zahlreiche Eltern versammelten sich an der Absperrung, um ihre Kinder abzuholen. Die Feuerwehr stellte einen Kältebus zur Verfügung, in dem sich wartende Eltern bei Bedarf aufwärmen konnten. 

Lehrer und Schüler hätten sich nach dem Alarm in Räumen und Turnhallen eingeschlossen, sagten Elternvertreter vor Ort. 

Die Judith-Kerr-Grundschule ist eine Europaschule mit den Sprachen Deutsch und Französisch. Viele Schüler stammen laut Angaben der Schule aus Familien, von denen zumindest ein Elternteil die französische Nationalität hat. Laut der Schul-Homepage bietet die Schule neben dem schulischen Ganztagsangebot Betreuungszeiten bis 18.00 Uhr an.


Bildnachweis: © Annette Riedl/dpa
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